19
04
2012
Guten Abend zusammen – also mehr passt nicht mehr rein in einen Tag. War das ein Knall-geiler Tag heute. Ein echtes Geschenk. Heute morgen bin ich erst mal zum Hot Water Beach. Das ist echt verrückt und mal wieder ein e htes Erlebnis für die Kraft und Einmaligkeit von Mutter Natur. Mitten am Strand gibt es bei Ebbe einen kleinen Bereich, indem man sich mit seinem geliehen Spaten sein eigenes Thermalbald schaufeln kann :)) bekloppt – aber es geht tatsächlich. Und das Wasser erreicht dabei bis zu 70Grad!! Natürlich will jeder mal im Wasser sitzen und sich seinen Hintern verbrennen – entsprechend voll ist es natürlich um diesen 10x10m Abschnitt – also nichts zum entspannen, aber echt ein einmaliges Erlebnis!! Eigentlich hätte das als Highlight schon gereicht, aber dann folgte echt ein Knaller nach dem anderen. Ich bin nach Hahei zum Beach Gefahren – wunderschön, inspirierend, einmalig, Hammer, abgefahren – sucht euch mal wieder ein Wort aus. Das Ganze bei gefühlten 35Grad (allerdings merkt man es mittlerweile auch, wenn die Sonne weg ist). Ich hatte noch überlegt, eine Kayak-Tour zu machen, fühlte sich jedoch nicht stimmig an – also stattdessen Badehose an und rein ins herrliche Nass. GEIL!!!! :)) Anschließend wollte ich mir dann noch Cathedral Cove anschauen – letztere hat mich allerdings nicht so sehr beeindruckt, wie der Weg dorthin. Sagenhaft! Die angegebenen 45 Minuten sind mit einigen Fotostops auch echt nicht übertrieben. Tja, damit war es schon 2:30pm und ich wollte doch noch ein wenig weiterfahren. Also Radio an, Regler nach rechts, Fenster runter, Sonnenbrille auf und rauf auf die Spur … mit ein paar Abstechern natürlich, z.B. nach Opoutere. Da wollte ich fast schon übernachten- 25 km unberührter, weißer Strand , ein toller Wald und ein Campingplatz. Hmmmmmmmmmmm …. Nein, noch ein wenig fahren. So bin ich nun ich in Waihi Beach im Top10 Holiday Park angekommen. Gestern habe ich mir ja diese Member Card geholt und es scheint sich wirklich zu holen. Neben den 10% Ermäßigung auf den Platz gab es noch einen Chip für die Infrarot Sauna (ja, ich habe auch gestaunt) – die habe ich mir nach dem Jacuzzi gegönnt :)) Das mal ein Campingplatz kann ich euch sagen. Tja, jetzt ist es 20:45 und es wird Zeit zum schlafen – davor muss ich aber noch entscheiden, was ich morgen mache. Fest steht, ich werde einiges streichen mùssen, sonst bin ich nächstes Jahr noch hier :)) Und so schön es auch ist, ich vermisse euch natürlich weiterhin und drücke euch!! Alles Liebe und auf bald. Ulf
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04
2012
Ein sonniger Tag neigt sich dem Ende und ihr werdet euch fragen: Was? Schon wieder ein Bericht? Wie kommt das? Ja, so ist das 🙂 Fangen wir mit ein paar organisatorischen Dingen an – seit heute reise ich nicht mehr alleine. Ich habe einen Reisepartner gefunden und wir teilen uns nun das Auto 🙂 er kommt aus Neuseeland, wurde aber in China geboren. Er hält einiges aus und gemeinsam werden wir den Rest der Reise bestreiten. Die Rede ist von … Meinem neuen Schlafsack 🙂 genau! Denn der gestrige Campingplatz war zwar echt klasse, aber die Temperaturen fallen dann doch in der Nacht und mir ist es trotz Decke zu kalt. Also habe ich heute zugeschlagen und mir einen schönen Schlafsack geholt (der bis -10 Grad aushält). Das sollte auch für die Südinsel reichen – wie doof, dass ich meinen zu Hause gelassen habe. Naja, dann habe ich nun eben mal einen neuen. Änderung Nummer 2 sind die Campingplätze. Ich bin heute wieder auf einen Top 10 Platz und ich muss sagen: Hut ab! Der Platz heute (Hot Water Beach) schlägt den gestrigen nochmal. Also habe ich mir jetzt für 40$ eine Member Card geholt und werde vermehrt diese Plätze anfahren (gibt ca. 40 auf meiner Strecke). Warum sie dann Top 10 heißen – keine Ahnung 🙂 Hier gibt es auch einen kleinen Imbiss und so habe ich kurzer Hand meine Dinner Pläne verworfen und mir einen fetten Cheesburger mit Pommes gegönnt. Das hat den Kohl heute auch nicht mehr fett gemacht – das war ein teuerer Tag. Egal! Jeden Cent Wert und es war ein sensationeller Tag!!!!! Heute morgen bin ich von Oreo Point. Fahrtziel: Tauranga. (Das ist ungefähr 70km weiter, als ich jetzt bin :)) die Strecke war definitiv die anspruchsvollste bisher – das waren Serpentinen vom Allerfeinsten. Und dennoch komme ich mit unter 10Litern!! aus (offiziell werden 12 ausgewiesen). Ich habe den SH25 Richtung Coromandel Peninsula genommen und bin immer am Hauraki Gulf entlang. Ich kann euch sagen: alle 50m: Links oder rechts ran, Foto machen, weiterfahren 🙂 der Hammer – dazu hat das erste Mal mein Radio funktioniert – im Norden war das vom Empfang ein wenig schwieriger. Ein Traum. Stunning Landschaft, geilstes Wetter, gute Musik, Hammer Laune – was will man mehr!!! Weiter ging es es dann nach Thames. Hier hatte ich echt das Gefühl „zurück in die Zukunft“ live zu erleben. Eine alte Goldgräberstadt mit irre vielen Gebäuden aus der damaligen Zeit. Einfach nur genial. Und ein paar Kilometer weiter hieß es wieder Fotos, Fotos, Fotos – dann nach Coromandel Town (klein und niedlich, ähnlich wie Thames) und einen leckeren Chai Tee getrunken. Anschließend Richtung Whitianga, wo ich erst übernachten wollte. Allerdings hat mir mein Lonely Planet verraten, dass der Hot Water Beach nicht so weit entfernt sein kann und so bin ich die halbe Stunde auch noch gefahren. Alles zusammen auch wieder gute 300km an diesem Tag. Aber ich will ja auch was sehen!! Das Kontrastprogramm habe ich vorhin erlebt mit 2 Chinesinnen – sie wollten morgen bis nach Cape Reinga fahren, was definitiv unmöglich ist. Selbst wenn sie es an 2 Tagen machen würden – der reinste Albtraum!! Da gönne ich mir lieber ein wenig mehr Zeit. Morgen früh will ich an den Hot Water Beach (ja, der Name ist Programm) und dann nach Huhei. Mal sehen ob es danach noch weitergeht oder ob ich noch eine Nacht bleibe. Ich werde berichten. gute Nacht und alles Liebe. Euer Ulf
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Kategorien : Neuseeland
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04
2012
Hallo in die Runde,
mein heutiger Tag fing überraschend an – denn es war niemand Im Campinground-Office, so dass ich ohne Gebühr weitergefahren bin. Ich war allerdings nicht der einzige – mit mir kamen gestern Neuseeländer an, die ebenso gestern Abend wie heute morgen nicht bezahlen konnte. Na gut, dann Sage ich mal vielen Dank!! Der Platz am Great Marine Reserve ist dennoch nicht mein Favorit und mit sonst 20$ finde ich ihn auch deutlich zu teuer. Um 10:30 Uhr konnte ich dann noch die ersehnte Fahrt mit dem Glasboden-Boot durch das Marine Reserve machen. Ganz so spektakulär, wie es der Lonely Planet beschreibt, ist es nicht – dennoch ein schöner Ausflug auf dem Weg in den Norden. Am frühen Nachmittag habe ich dann Helensville erreicht und war das erste Mal während aller meiner Urlaube beim Arzt. So wie schon gesagt, nichts spektakuläres- habe eine antibiotische Salbe bekommen – ach was:)!! Dennoch war es gut, dass jemand drauf geschaut hat – ich kann euch sagen: Entzündungen am Fuß sind echt sch… Wie auch immer – es ging weiter den SH16 nach Auckland und gleich weiter nach Thames. Rev. Popota habe ich nicht mehr angerufen – ich habe aktuell nicht das Gefühl, dass es noch notwendig ist – ich habe meine Antworten bekommen und es zieht mich eher weiter Richtung Süden. Ich habe beschlossen, ihm eine Karte zu schreiben oder ihn anzurufen. Am frühen Abend bin ich dann auch (endlich) durch Auckland gefahren bzw. Habe den SH1 Richtung Süden angefangen zu bezwingen 🙂 Jetzt bin ich auf einem schönen Camping-Ground (Top 10 Oreo Point). Mit 20$ nicht der günstigste, aber es gibt Internet 🙂 5$ für eine Stunde – wobei er mir das nicht berechnet hat. Sehr nett oder einfach vergessen? Ich werde es wohl nicht erfahren. Morgen will ich nach Thames und die Coromandel Insula erkunden. Schauen wir mal, wie das zeitlich alles hinhaut. Ich kann langsam die verstehen, die halb irre werden, weil sie nach ein paar Tagen das Gefühl haben, sie schaffen das alles gar nicht :)))) ich werde mich in Gelassenheit üben – ein paar Sachen habe ich schon übersprungen und dafür ganz viele andere, tolle Sachen erlebt. Also, lässt was von euch hören. Ich sende ich weiterhin begeisterte Grüße – euer Ulf
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Kategorien : Neuseeland
16
04
2012
Guten Abend zusammen – da bin ich wieder 🙂 Heute war ein kurzweiliger (sonniger) Tag. Er fing allerdings sehr früh an und um 08.30 Uhr stand ich schon bei der I-Site Info in Hokianga. Zum einen wollte ich sie bitten wegen meiner Taschenlampe zu telefonieren, zum anderen noch einmal zu klären, ob es denn nun tatsächlich möglich ist, eine Maori-Flöte selber zu schnitzen. Dank kompetenter Hilfe hatte ich 20 Minuten später meine geliebte Lampe retour (sie hatten sie im Auto gefunden – wie schon vermutet) und dann ging es zu dem Bildhauer – leider hatte er keine passenden Knochen und so wurde dann noch nix aus dem selber schnitzen. Nun ja, damit blieb mehr Zeit, um die beiden riesigen Kauri-Bäume noch einmal bei Tageslicht zu bestaunen. Man kann sich das echt nicht vorstellen – ein Umfang von 17 Metern, eine Höhe von 50m, in der Krone wächst ein neuer Wald mit neuen Bäumen etc. Echt gewaltig – gleichwohl es während der Nachttour noch spektakulärer war – oder anders gesagt: einfach komplett anders. So wurde es dann doch 14:45Uhr, bevor ich weiter Gefahren bin und mir wurde mal so richtig bewusst, dass heute schon der 16.04.!!! Ist. Das heißt: Naxh meinem groben Plan (der ja nicht existiert), habe ich noch 14 Tage für die Nordinsel. Das ist kaum zu schaffen :)) es gibt einfach zu viele schöne Plätze. Also wollte ich zumindest noch ein paar Kilometer gut machen und bin bis 19:30 Uhr Gefahren. Die letzten 45 Minuten war es einfach nur noch absolut stockdunkel – dennoch wollte ich unbedingt den Campingplatz am Great Marine Reserve erreichen. Hier war ich schon einmal, doch damals fuhr das Glasboden-Boot nicht, welches einen spektakulären Blick in die Unterwasserwelt bieten soll. Dieses Mal wohl schon und so freue ich mich auf den Ausflug morgen – danach werde ich direkt nach Auckland fahren und ggf. ins Krankenhaus. Mein Fuss wird leider nicht besser und so soll dann doch mal ein Arzt drauf schauen. Wobei der mir auch nichts anderes sagen wird 🙂 aber vielleicht gibt es eine antibiotische Salbe. Mal schauen. Vielleicht fahre ich auch durch und gehe irgendwie anders zum Arzt – mal schauen, was der ADAC sagt. Ist aber alles nicht so dramatisch – nur eben eine echt blöde Stelle direkt an der Fußsohle. Hmm – naja, wir werden sehen. Ach, eins habe ich noch vergessen: heute habe ich mir dann doch noch einen Kauri-Gum Stein gekauft. Es ist gewissermaßen das Harz der Kauri-Bäume. Sehr schön – und was ist krass finde ist, dass die Steine 35-40.000!! Jahre alt sind und immer noch rund alle 6 ihre Farbe wechseln. Meinen habe ich in die Hand genommen – ich konnte richtig fühlen, wie er im gesamten Körper gearbeitet hat. Die Besitzerin des Ladens erzählte mir, dass es immer wieder Leute gibt, in deren Hände die Steine richtig warm werden. Wie auch immer – jedenfalls ein sehr schönes Souvenir. Und jetzt gehe ich schlafen. Gute Nacht zusammen
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14
04
2012
Und hier kommt wieder die tägliche Reise-Info. Zumindest schreibe ich jeden Tag, das Hochladen ist eine andere Sache 🙂 Heute Abend hat mein Campingplatz sogar WLAN, aber für 15 Minuten 5$ finde ich dann doch ein wenig heftig. Insgesamt ist dieser Platz nicht wirklich schön, insbesondere da er zu den Top 10 gehört (Ninety Mile Beach Holiday Camp). Es sind auch nur wenige Gäste hier und auch die sagten, dass Anschein und Wirklichkeit doch ein wenig voneinander abweichen. Auf keinen Fall ist dieser Platz 17$ pro Person Wert (Non powered Site). Wie auch immer – es hat ja auch Vorteile. Dann ist man zumindest ungestört. Heute Abend habe ich mal richtig List gehabt, was zu kochen. Frisches Hack, Reise und Gemüse – lecker! Ist sogar noch was übrig und damit ist mein Lunch für morgen auch gesichert 🙂 Außerdem habe ich noch ein wenig koreanisches Kimchi – ja, ehrlich. ich habe hier auf dem Platz Koreaner getroffen und nach 2 Wörtern auf Koreanisch wurde ich praktisch adoptiert 🙂
Zurück zum Tagesbeginn. Die letzte Nacht war ja ein wenig abenteuerlich, wenngleich auch unendlich schön. Ich kann den DOC Campinground am Spirits Bay nur wirklich empfehlen, auch wenn die Anzahl der Mosquitos jeden Hollywood-Krimi schlägt. Ob ihr es glaubt oder nicht: mich hat keines gestochen!! Das kann nicht sein – irgendwas muss ich im Blut haben (vielleicht durch Laos). Wie auch immer – heute morgen war ich nochmal am Strand und nach einer wunderbaren Morgenmeditation und einem leichten Frühstück, habe ich mich noch schnell von den anderen Deutschen verabschiedet und bin los in Richtung Cape Reinga. Zugegeben war es schon cool, am nahezu nördlichsten Punkt Neuseelands zu stehen und zu beobachten, wie Tasmannsee und Pazifik aufeinandertreffen. Die Maori glauben, dass es das männliche und weibliche Meer sind und durch das Zusammentreffen neues Leben entsteht. Leider war das Wetter nicht so gut, wie angekündigt, doch die Sonne kam immer wieder mal durch. insgesamt bin ich sowieso mit grandiosem Wetter gesegnet. Auf dem Weg in den Norden hatte ich andere Deutsche getroffen, die völlig entnervt zurück kamen (weil nur Regen) und auch die Locals sprechen vom schlechtesten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Doch ich habe irgendwie nur „Glück“. Es ist so schön, ich fahre so ziemlich jeden Strand an und insgesamt kann ich sagen, dass die Ostküste von Auckland Richtung Cape wirklich ein Traum ist. Vom Cape Retour habe ich noch am Rarawa Beach, der Handerson Bay, Houhara Heads und letztendlich am Ninety Mile Beach angehalten. letzterer ist eine richtige Attraktion hier und man kann Touren ab der Bay of Islands (Paihia) oder auch Kaitaia buchen. Man fährt dann mit dem Bus am Strand entlang, geht noch Sandboarden und besucht das Cape. Ich muss sagen: Klar ist der ewig lange Strand schön, doch mein Favorit ist es definitiv nicht. Insofern war die Entscheidung genau richtig, mit dem Auto zu fahren – sonst hätte ich die ganzen Strände auch nicht erlebt. Ja, soviel zu heute. Morgen will ich die Westküste weiter Richtung Auckland bis zum Waipoua Forest, wo der älteste Kauri Baum steht – es muss ein echtes Highlight sein. Schauen wir mal. Ich wünsche euch jetzt einen tollen Tag und gehe jetzt schlafen. Ist ja schon knapp 21:00 Uhr – hier ticken die Uhren einfach anders. Alles Liebe!
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13
04
2012
Ein schöner Tag – vor mir liegen neue Kilometer. wie viele? Keine Ahnung und es interessiert mich auch nicht 🙂 Seit Beginn der Zeit hier, weiß ich immer nur, wo ich Abends sein möchte und bisher hat das gut geklappt 🙂 Heute morgen bin ich erst mal zum Memorial der Rainbow Warrior gelaufen (das Greenpeace Schiff, welches von Frankreich zerstört wurde), bevor es Richtung Norden weiterging. Ich könnte einiges schreiben, aber schaut euch am besten die Bilder an. Es ist einfach nur schön – vom Memorial Blick auf die Cavalli Islands, dann weiter bis zur Taupo Bay, weiter nach Mangonui, Coopers Beach, die Doubtless Bay mit einem ganz hervorragen Fish &Chips Mittagessen, Cable Bay, Matai Bay in der Karikari Peninsula, Awanui und dann hoch in Richtung Cape bis zum Ziel des heutigen Tages: Dem Spirits Bay. Der dortige Campinground gehört dem DOC, was kalte Duschen und Toiletten ohne Spülung bedeutet. Auf dem Platz stand witzigerweise noch ein anderes Jucy-Auto mit Deutschen und natürlich aus Hamburg. Sehr witzig. Zusammen gekocht und gegossen und am Ende rund 50 Mücken zerschlagen ihm Auto!! Gut, dass ich noch DEET hatte – das Auto erst mal eingenebelt – nicht Sinn und Zweck, aber dafür habe ich jetzt Ruhe 🙂 naja, sagen wir mal: Fast. Aber das wird noch 🙂 Also, gute Nacht und bis morgen!!
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8
04
2012
Sonnenschein, bestes Wetter und 2 Stunden Schnorcheln, Inselrundfahrt und viel Seegang – so kann man den heutigen Tag zusammenfassen. Es ist echt cool – seit Wochen ist es der erste Sonnentag hier gewesen und ich dürfte dabei sein 🙂 wie geplant ging es heute morgen vom Dive Center mit dem Boot los zu den Poor Knight Islands. Diese bilden eines der schönsten Tauchgebiete der Welt und sind somit fast Pflicht für jeden. Da das ganze Gebiet ein riesiges Meeresschutzgebiet ist, darf man nur mit autorisierten Betreibern hin. Das merkt man auch an den Preisen (149$ pro Erwachsener). Dafür ist auch alles drinnen – Bootsfahrt, Lunch, Kaffee, Tee, Suppen, Naßanzug, Schnorchelausrüstung inkl. Flossen und sogar Kayaks etc., die sie dabei haben. Ich habe 2 Tauchgänge unternommen und viele Fische gesehen – vor allem echt große. Ist irgendwie auch klar, denn die sterben hier höchstens an Altersschwäche 🙂 Con Snappern bis hin zu knallroten Fischen, bzw fluoreszierenden Fischen war alles vertreten. Beeindruckend, auch wenn auf Grund des bisherigen schlechten Wetters die Artenvielfalt noch nicht wieder ganz vorhanden war. Mir hat’s dennoch Freude bereitet und vor allem das Boot fahren war ein Hit – zumindest für mich und wenige andere – der Rest des Bootes hat echt nur gekotzt. Das habe ich noch nicht gesehen – die Crew hat bestimmt 300 Tüten verteilt und es ging in einer Tour. Und ganz oben auf dem Sonnendach (dort hat es noch dazu den heftigsten Seegang) saß eine kleineren Gruppe (u.a. Auch ich) und hat sich über die Wellen gefreut – tat mir ja schon ein wenig leid. Wer also leicht seekrank wird, sollte sich vorher wirklich gut erkundigen! Ein wirklich gelungener Tag und nun ist es Zeit zum schlafen – ist schon 21:30 Uhr! Hier ticken die Uhren echt anders und außerdem wollen die ganzen Eindrücke verarbeitet werden. Also, habt einen tollen Tag und alles Liebe. Euer Ulf
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