31.05.2012: Die letzten NZ-Fakten

31 05 2012

So, das Auto ist abgegeben – total Easy und ohne jede Problematik. Ich muss wirklich sagen, dass mich Juicy komplett überzeugt hat. Von der Buchung bis zur Abgabe war alles, wirklich alles perfekt organisiert und geregelt. Ich kann diese Firma somit absolut empfehlen und werde gern das nächste Mal wieder ein Cabana mieten.

So, jetzt noch ein paar Zahlen:

Zeit in Neuseeland: 03.04.-31.05.2012
Gefahrene Kilometer: 7.669 (Start: 98.295 / Ende: 105.964)

Es war soooooooooooooooooooo schoen 🙂 und genau jetzt ist der beste Moment zum weiterreisen.

 



30.05.2012: Christchurch

30 05 2012

So, da bin ich also – wieder in Christchurch. Der Rucksack ist gepackt, die letzte Wäsche erledigt, das letzte Dinner auf dem Campingplatz bereitet. Wow –  ich kann es kaum glauben. Morgen gebe ich das Auto ab, dann ins Hotel und übermorgen nach Nadi. Der Abschied fällt denke ich leicht im Hinblick darauf, dass ich Neuseeland in wunderbarer Erinnerung behalten werde und soviel erleben durfte. Dennoch ist natürlich ein wenig Wehmut dabei 🙂

Mir fällt gerade auf, dass es sich nach den 2 Tagen Hotel am Mt. Cook wieder normal anfühlt, die Autotür zuzumachen und in den Schlafsack zu krabbeln 🙂 und genau darein werde ich mich jetzt einmummeln – denn es soll kalt werden 🙂 Übrigens scheint die Finanzierung von Fidji gesichert zu sein – sowie es aussieht habe ich 500,– gewonnen :))) im Ernst – es wird noch alles geprüft und dann ausgeschüttet, also drückt die Daumen, dass das kein Fake ist. gute Nacht, euer Ulf



Geschützt: 29.05.2012: Neusseland Eindrücke

30 05 2012

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29.05.2012: Mt. Cook und Bye Bye NZ

30 05 2012

Wow – was für ein geiles Gefühl in einem richtigen Bett zu schlafen 🙂 nach 2 Monaten Auto pur eine echte Wohltat. Der heutige Tag war der offizielle Anschied von Neuseeland und endete inmitten von Natur nach 1,5 Stunden Klettern auf dem Gipfel einer der hiesigen Berge mit direktem Blick auf Mt. Cook. Strahlend blauer Himmel, keine einzige Wolke und genau die richtige Temperatur zum wandern. Also haben wir uns auf den Weg gemacht, nachdem wir heute morgen beschlossen hatten, noch eine weitere Nacht die jeweilige Reisekasse zu schonen und ein Zimmer zu teilen. Es ist hier definitiv zu kalt, um im Auto zu schlafen. Die Wanderung heute war rund 60% im Schnee (geschätzt bis zu 15cm). Der Weg selber hatte unendlich viele Stufen, Geröll etc., so dass die Walking Sticks kurzfristig zur Sonde mutierten 🙂 Was ein Abschied von der wunderbaren Natur Neuseelands!! Ich hoffe die Fotos vermitteln einen guten Eindruck. Besser hätte es nicht mehr laufen können. In 8 Wochen gab es nur rund 4 Tage Regen (ungewöhnlich für diese Jahreszeit) und ich habe unendlich viel erleben dürfen. Die Tage in Auckland, das Treffen mit Ualace & Minnie, das Tamoko, der Skydive, National Parks, Wanderungen, Milford Sound, Wings over Whales, Schwimmen mit Delfinen, tolle Wanderungen, einfach alleine sein in der Natur, Campen in der „Wildnis“, 2 Monate schlafen im Auto … Und soooo viel mehr. Wahnsinn. Ein großes Dankeschön auch an alle von euch nochmal, die immer wieder Kommentare hinterlassen haben, für die SMSen, die Telefonate und die eine oder andere Email.
Morgen geht es Retour nach Chistchurch (rund 4 Stunden), eine letzte Nacht im Auto und dann ab nach Fidji. Häähhh 🙂 ich kann es selber kaum Glauben – nach Fidji! Verrückt 🙂 bin mal gespannt, wie es dort ist – auf jeden Fall freue ich mich auf Strand, Meer und Schnorcheln. Ich hoffe, dass ich mich von dort aus melden kann, ansonsten lest ihr von mir wieder aus Lima. Die Planung läuft langsam an und es zeigt sich jetzt schon, dass der Teil der Reise anders verlaufen wird, als geplant 🙂 plan?? Ach ja, da war doch was :))
Alles LiebeUlf



Geschützt: 28.05.2012: Mt. Cook

30 05 2012

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27.05.2012: Letzte Station „Mt. Cook“

27 05 2012

Hallo zusammen. So, nun bin ich 95km vor Mt. Cook und übernachte auf dem hiesigen Top10 Platz. Der Top10 in Dunedin war eine absolute Frechheit. Atmosphäre wie im Knast und 30!!!$ pro Person. Auf meinem Protest wollte mich die noch dazu megafreundliche Dame noch nicht mal mehr auf den Platz lassen – hat wahrscheinlich Sorge vor schlechter Presse. Berechtigterweise!! Die Duschen und gesamten Einrichtungen wirken absolut dreckig – gebrauchte Zahnseide von gestern Abend lag heute morgen immer noch rum … Ich spare euch weitere Details. Summa summarum bekommt dieser Platz das Prädikat: „Schlechtester Campingground in der gesamten Neuseeland-Reise“.

Dafür war das Wetter heute morgen echt bombastisch. Ich habe das erste Mal seit Wochen mal wieder beim Autofahren das Fenster runtergemacht – sehr cool 🙂 Leider begann es ab Mittag zu regnen, ausgerechnet auf der Scenic Route zum Mt. Cook. Ich war allerdings noch so mit dem gestrigen Tag Beschäftigt und der Tatsache, dass ich hier bald abreise(!), dass ich noch mehr Daten nicht mehr verarbeiten hätte können 🙂 Also warte ich Jetzt bis morgen und werde einen Versuch wagen. Für die Milford Road (die ich vorgestern bei strahlendem Sonnenschein fahren dürfte) sind heute Nacht 5-10cm Schnee angesagt. Was für ein „Glück“ 🙂 bin mal gespannt, wie es Richtung Mt. Cook aussieht. wenn alles gut läuft werde ich morgen im Mt. Cook Village bleiben und dann am 29.05. Oder 30.05. Nach Christchurch fahren. Ich weiß jetzt schon, dass das kein Vergnügen sein wird (weil es hier so schön war) – auf der anderen Seite ist es Zeit zum abreisen. Das, was ich hier lernen und erfahren durfte, ist getan und für die weitere Umsetzung muss ich nicht hier bleiben. So, jetzt gibt es Dinner. mir ist aufgefallen, dass ich die ganze Zeit noch kein Lamm hatte – das wird heute geändert 🙂 Bis morgen – alles Liebe. Ulf
P.S.: auf dem Weg kommt man übrigens an Omamaru vorbei – Anhalten und das alte, viktorianische Zentrum anschauen. Super schön und eine echte Zeitreise.



26.05.2012: Reisebug

27 05 2012

Man sagt, nach 2-3 Monaten erwischt einen der „Alles Scheiße“- Reisebug. Nun gut, ganz so schlimm war es nicht, aber heute war irgendwie ätzend. Ich habe keine Lust mehr auf Autofahren und jeden Tag 75$ an der Tanke zu lassen. Was bin ich froh, dass ich sonst kein Auto habe – da kannst ja das Geld echt gleich verheizen. Und dann noch Dunedin – eine auf den ersten Blick ansehnliche Stadt, aber das erste Gefühl ist nicht so spannend. Kein Wunder, dass ich mich gerade noch über den hiesigen Campingplatz aufgeregt habe – die Spinnen wohl: 30$ pP für das Ding hier! Ich bleibe trotzdem – denn ich bin müde und der Anflug der Erkältung will sich auskurieren. Gute Nacht!



25.05.2012: Milford Sound as its best

25 05 2012

Mann-o-Mann, war das ein schweingeiler Tag. Ich habe die Nacht überstanden (trotz heftigstem Regen) und es war mal wieder eine gute Erfahrung noch nicht einmal fließendes, kaltes Wasser zu haben und nur eine Kompost-Toilette – gruselig. Egal, um 08:30 ging es Richtung Milford Sound und während der Fahrt konnte ich förmlich miterleben, wie der Sound zum Leben erwacht. Dank der frühen Abreise war außer mir kaum jemand on the Road und so konnte ich die Aussicht größtenteils alleine genießen. Genial. Milford ist komplett anders als Doubtful und dennoch auf seine Weise atemberaubend. Ich habe vor Ort einen Cruise gemacht – 1,5 Stunden mit Real Journey, die mir glatte 20% Rabatt gegeben haben, weil ich auch in Doubtful Sound war. Cool. Die Fahrt war der Wahnsinn und ich habe unendlich viel sehen dürfen – eine Landschadt, der Hammer!! Ich werde noch Bilder hochladen, aber Vorsicht: Ihr Werder sofort losfahren wollen!! Danach ging es zurück nach Te Anau und weiter nach Invergargill, wo ich heute Abend bin. Der Tag war extrem lang und anstrengend – die Milford Road ist schon anstrengend. Weniger wegen der Straße selber, als vielmehr weil man permanent von der szenerie abgelenkt ist und vergisst, dass man mit 60-100km/h unterwegs ist. Ach ja, ich kann euch sagen: Was bin ich froh, dass ich diesen Abstecher noch gemacht habe!!!!!!! Follow your Heart, Sage ich da nur 🙂 also, bis morgen. Euer Ulf



24.05.2012: Was bedeutet eigentlich „Planen“?

25 05 2012

Hallo ihr Lieben, heute kommt ein leicht philosophisch angehauchter Bericht 🙂 Ich frage mich seit heute umso mehr, was eigentlich ein „Plan“ ist. Denn dieser sah vor, nach Dunedin zu fahren, doch nach rund 50km und einer atemberaubenden Strecke (sogar die, die wir nach Doubtful Sound gefahren sind :)) von Queenstown nach Frankton (SH6) kam die Intersection nach Milford Sound – und was soll ich sagen: Erst bin ich vorbei gefahren und weiter Richtung Dunedin. Doch nach 5km war das Gefühl genau dahin zu fahren so stark, dass ich umgedreht bin. Rational macht diese Strecke gerade echt keinen Sinn – extremer Wind, erste Schneewarnungen, zu wenig Zeit (denn ich bin erst Mittags aus QT los) und außerdem „der Plan“. Aber was soll’s 🙂 Also retour und die extra 200km angegangen. Und jetzt sitze ich hier im Auto: Im Fjordland National Park – mutterseelenallein auf einem DOC Platz (ist schon ein wenig sehr unheimlich), rund 50km von Te Anau entfernt (Totara) und werde hier die Nacht verbringen – sofern ich jetzt alle Sandfliegen erwischt habe, die im Auto sind :(( Ahh – die Viecher sind echt brutal heftig lästig. Im Vergleich zu Mücken stechen sie nicht, sondern beißen ein Stück Haut raus (daher tut es auch echt weh, wenn sie loslegen), hinterlassen dann einen kleinen (blutigen) Punkt, der nach 1-2 Tagen verschwindet. Doch wehe, dem glaubt, damit sei es überstanden – nach einer Woche geht es los. Jucken bis zum Anschlag – zwei haben mich bisher erwischt , das ist vor 4 Wochen gewesen, die Bisse sieht man heute noch. Und wie es aussieht, werde ich die heutige Nacht wohl nicht ungebissen überleben 🙁 egal – ich wollte schon immer mal alleine in der Natur von Neuseeland übernachten und heute habe ichkeiner andere Wahl mehr. Es ist mittlerweile 17:52 und absolut stockdunkel. Weiterfahren ist definitiv sinnlos, denn zum einen sieht man nix mehr von der Natur (und deswegen kommt man her) und b) haben mich rund 10 Einheimische gewarnt, die Straße zu unterschätzen. Da kann man ruhig mal hören 🙂 wobei bisher (die ersten 58km der 110km Strecke) sind fahrtechnisch nicht allzu anspruchsvoll. Wie auch immer: Ich fasse es nicht – ich habe Radio-Empfang 🙂 jetzt gibt es ein paar Äpfel, Cracker, Käse, Chips, den Rest Focaccia mit Tomate und Pesto und einen Tee (was alles noch so an Resten da ist:)) Zusammengefasst kann ich also nur sagen: „Planen bedeutet auf das zu verzichten, was möglich wäre“ 🙂 Morgen geht es also weiter zum Milford Sound, dann evtl. Retour bis Intervargil. das einzige, was sicher ist: Ich muss am 31.05. in Christchurch sein und das Auto abgeben. Viel Spaß euch noch und bis morgen, euer Ulf

P.S.: ich scheine ein Loch im Auto zu haben – wo kommen die Sandfliegen her?? Aber Achtung Sandflies: Veni, vidi, vici – oder wie war das :))



24.05.2012: Entschieden – Ich reise ab

24 05 2012

… und zwar wie geplant am 31.05. aus Neusseeland 🙂 Die letzten Stunden hat hier der Rechner geglueht und nun habe ich soweit alles zusammen. Ich sage nur: Fiji – ich komme!! Meine Reise wird sich zwar ein wenig von den Honeymoonern unterscheiden (d.h. vor allem, dass ich nicht auf eine der Inseln gehe, sondern auf dem Festland bleibe und Ausfluege mache), aber mal so eben loccker ab 400 Euro fuer eine Nacht ist nicht drinnen. Ich denke, ich habe ein schoenes Hotel zu einem vernuenftigen Preis gefunden – mal schauen. Habe mich dort fuer 4 Naechte einquartiert und wenn es nix ist, dann kann ich immer noch sagen: Ich war auf Fiji :))) Nee, muesste passen – ich halte euch auf dem Laufenden. Der Plan ist also:

31.05. Abgabe Auto in CHC, dann weiter zum Hotel
01.06. Abflug ueber Auckland nach Nadi
09.06. Abflug aus Nadi nach Christchurch (CHC)
10.06. Abflug aus CHC nach Lima

puuh, da soll man einer sagen: Reisen sei entspannend 🙂

Und jetzt mache ich mich auf die Socken nach Dunedin und verlasse mein geliebtes Queenstown (schweren Herzens) – ich wuerde glatt noch ne Nacht bleiben, aber irgendwann ist auch mal gut. Also, auf bald und mal schauen, ob es in Dunedin wieder so hervorragenden Internetzugang etc. gibt. Euer Ulf