Geschützt: Sein und Identität / Seelenbefreiung und Neuseeland
18 12 2011Kategorien : Spirituelle Erlebnisse
Heute fühle ich mich reich beschenkt. Ich komme gerade von Barbara, einer lieben Bekannten, die zur Zeit in Hamburg ist. Ich habe von ihr eine (echte) Uhu-Feder geschenkt bekommen. Angangaaq, der Schamane aus Grönland (www.icewisdom.org) sagt zum schenken einer Feder: „Niemand verschenkt eine Feder einfach so. Du verschenkst sie nur, wenn du das Potenzial eines Menschen erkannt hast und ihm dabei helfen möchtest, es sich anzueignen. Wenn du ihm dabei helfen möchtest, sich zu erkennen, anzuerkennen – sich zu lieben. Damit er sich von seiner eigenenKraft und Stärke tragen lasse, so wie der mächtige Adler sich von der Luft tragen läßt. Wisse: Wenn dir jemand etwas gibt und du nimmst es an – dann übernimmst du damit Verantwortung. Dann gibst du das Versprechen zu wachsen und reifen zu wollen.“ Ich danke dir von Herzen, liebe Barbara, für dieses besondere Geschenk! Es hätte keinen besseren Zeitpunkt dafür geben können, um mich in der ganzen Wegschmeiß-Aktion wieder einmal daran zu erinnern, dass es am Ende gar nicht viel braucht, sondern vielmehr Bewusstheit für das Wesentliche, was bekanntlich oft auf den ersten Blick einfach erscheint. Namaste!
Tschüß Billy – Willkommen Vorbereitungs-Chaos
Heute ist der 11.12.2011. Ich habe gerade diesen Blog eingerichtet und arbeite mich durch die ersten Funktionen. Ja, so langsam wird es ernst und entsprechend laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Die letzten Tage habe ich mit dem Abschließen von Versicherungen, klärenden Gesprächen, Kaufen von Flugtickets (*g*) und dem Erstellen der Reiseroute verbracht. Hinter mir stapeln sich die ersten Umzugskartons und Billy ist nun doch auf den Müll geflogen. Es ist unglaublich – selbst bei Ebay gibt es ganze Regalwände schon ab Euro 1,– Da lohnt sich echt der Verkauf nicht mehr.
Damit war klar: Billy muss raus und das hat wirklich gut getan 🙂 Wobei ich wirklich darüber erstaunt war, dass niemand etwas haben wollte. Ich dachte immer, es gibt auch bei uns so viel Armut (was sicher auch immer noch stimmt), doch an gebrauchter Ware ist am Ende scheinbar nicht wirklich jemand interessiert. Das macht mich ein wenig nachdenklich. Ist fast so, wie mit meinem alten Herd – den hatte am Ende der Müllmann mitgenommen, denn niemand wollte ihn haben (und der war Tip Top, nur leider nicht unterbaufähig). Wie auch immer – loslassen gehört zur Vorbereitung dazu und so werde ich wohl noch den ein oder anderen Sack mehr packen (und Karton natürlich auch).
Obwohl ich gerade in Mitten dieses Chaos sitze – irgendwie kann ich es noch nicht glauben, dass es am 05.03. wirklich losgeht. Ein gutes Jahr ist es nun her, dass ich ich den Workshop „Lesen im morphischen Feld“ bei Kurt besuchen durfte. Hätte ich damals erahnt, was diese 6 Tage alles an Veränderungen bewirken, hätte ich sicher schon viel früher den Weg dorthin gefunden. Doch manches braucht eben sein Zeit und heute weiß ich, dass alles zur richtigen Zeit kam. Bereits im Gut Schermau, in dem der Workshop stattfand, bekam ich aus dem Feld die Antwort, dass es Zeit für mich wird, meine Reise anzutreten. Sie soll 6 Monate dauern und wird am 01.03.2012 losgehen. Damit wurde ein altes Thema reaktiviert, denn bereits 3x wollte ich genau so eine Reise machen und habe sie immer wieder verschoben. Warum? Aus Angst, es nicht zu schaffen. Weil ich nicht 6 Monate alleine sein wollte und vermeintlich auch nicht konnte. Nach dem Abi sollte es mit VW Bus durch Italien gehen, doch dann kam der Umzug nach Berlin. Nach Beendigung der Uni und nach 6 Jahren Otto sollte es dann wieder einmal losgehen, doch dann kam dieses tolle Job-Angebot. Ich habe gern „Ja!“ zu all diesen Gelegenheiten gesagt. Heute bin ich für mich einen Schritt weiter – denn all diese Entscheidungen waren zu ihrem damaligen Zeitpunkt richtig, doch wirklich zu mir haben sie mich nicht geführt. Heute weiß ich, dass wir uns selber nicht im Außen finden und auch nicht dadurch, dass wir anderen gefallen wollen. Die letzten 12 Monate waren eine wirklich spannende Reise mit unglaublichen Erkenntnissen und Erlebnissen, von denen ich mehr und mehr berichten werde. Insgesamt kann ich nur sagen, dass ich mich noch nie zuvor so lebendig und authentisch gefühlt habe und so viel Zugang zu mir hatte.
Ich fühle mich wahrlich reich beschenkt von den unendlichen Möglichkeiten, die das Leben für uns bereit hält.
Einer der größten Irrtümer ist, dass wir glauben, unser Potenzial sei beschränkt!
Davon bin ich jedenfalls persönlich überzeugt. Und es ist eine wichtige Erkenntnis für mich, denn wie ihr schon auf der Startseite gelesen habt, gab es da doch einige Zweifel, ob es wirklich so eine gute Idee ist, 6 Monate auszusetzen. Doch es gibt im Leben bekanntermaßen immer wieder Erlebnisse, die uns die Augen öffnen und vielfach sind das Begegnungen mit anderen Menschen. Zugegeben: Ohne das Internet hätte ich diese beiden hier wahrscheinlich nie kennen gelernt, doch beiden habe ich viel zu verdanken! Denn beide haben mich auf ihre Art gelehrt, dass wir uns viel zu oft in unserem Potenzial reglementieren und vor allem gute Gründe finden, warum dieses und jenes nicht gehen kann. Genau diesen Zahn haben mir beide gezogen – sie haben mich hinschauen lassen und überrascht. Vielleicht hat es diese Deutlichkeit gebraucht, vielleicht war ich früher einfach noch nicht bereit dazu, eins zu verstehen: Alles beginnt bei uns selber – wir sind die Architekten unseres Lebens und wir haben die Kraft auch scheinbar unmögliches zu erreichen.
Da die Videos zu groß sind, um sie hier zu posten, folgt einfach diesen beiden Links:
Nick:
http://www.youtube.com/watch?v=Gc4HGQHgeFE&feature=related
Sungbong Choi:
http://www.youtube.com/watch?v=BewknNW2b8Y&feature=results_main&playnext=1&list=PL51E3D3A7A95AB499