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08
2012
So,das war mein offizieller Abscheidstag von BA und damit auch von meiner Reise. KRASS!!
Ich bin heute nach Tigre gefahren, wobei es sich hierbei nicht um eine Stadt, sondern nur einen Stadteil von BA handelt, der rund 30km außerhalb liegt. Das Besondere: man kann dort eine Bootstour unternehmen und das Delta erkundigen. Immer wieder gibt es einige schöne Akzente, ansonsten muss man leider sagen, dass sich 13Mio. Menschdn auch hier deutlich bemerkbar machen. Das Wasser ist unendlich dreckig, überall liegt Müll …dennoch war es schön auf dem Wasser zu sein – hat mich schon mal auf HH eingestimmt 🙂 Am Abend dann das große Finale: Eine Tangoshow mit Dinner. Nur gut, dass ich mein (zerknautschtes) Hemd anziehen konnte :)))) alles sehr gediegen Und Schniecke. Das Essen lecker und die Show wirklichsehenswert. Um 20.00 wurde ich aus dem Hotelabgeholt und um 00:30 war ich wieder retour. Morgen passiert nicht mehr viel – packen, ein wenig erinnern, Transfer organisieren und sich fragen, wo die Zeit geblieben ist:) bis dann
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30
07
2012
Es war ein fantastischer letzter Tag hier in Puerto del Iguazu. Ich war auf der brasilianischen Seite der Ihuazu Wasserfälle und obwohl die Beasilianer nur 1/4 der Fläche haben, verstehen sie es diese in Szene zu setzen. Es war großartig! Einzig und alleine die Uhrzeiten der Busabfahrten stimmten mal wieder nicht – und aus den „ja, die fahren alle 20 Minuten“ wurden dann 2 Stunden Wartezeit, was die zur Berfügung stehende Zeit vor Ort ein wenig einschränkte, aber egal. Es war dennoch spektakulär und ich freue mich, dass ich das überhaupt alles sehen durfte. Das ist ja schon das zweite der 7 neuen Weltwunder der Erde in den letzten Wochen. Unglaublich! Heute Abend war ich noch mal im Piacere essen – fantastisch!!! Die Caipis waren wie immer erstklassig, das Lomo unglaublich zart und mit Sicherheit 500g schwer, dazu Pommes und ein Riesen Salat und ein Wasser sowie ein sattes Trinkgeld für den Service, den Barkeeper und die Live Musik und dennoch sind es „nur“ 35Euro gewesen. Ich muss echt sagen, dass ich diesem Ort wirklich mag.könnte ich es mir aussuchen, würde ich gern noch bleiben. Ich habe mich wirklich gut erholt , alles hat gepasst und ich hole weiter Gewicht auf, mittlerweile ist mir nicht mehr schwindlig, wenn ich aufstehe und alles entwickelt sich prächtig. Die Natur tut mir echt gut und ein Teil von mir will nicht nach Buenos Aires. Morgen werde ich einen Wellness-Tag machen und am Abend meinen Rucksack checken. Am 01.08. Geht es wahrscheinlich noch nach Tigre und am 02. in eine Tangoshow – und dann heißt es Abschied nehmen. Eine letzte Nacht und rein in den Flieger nach Hause. Was für eine Zeit – und dennoch: Viele von euch haben mich nahezu jeden Tag begleitet und ich freue mich euch alle wieder in den Arm zu nehmen, insbesondere dich mein Engel! Alles Liebe. Euer Ulf
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Kategorien : Argentinien
29
07
2012
Hallo zusammen, Mann war das ein Tag. Es hat bis 21:30 Uhr nur geschüttet und zwar so richtig. Tonnenweise fiel das Wasser vom Himmel und es hat mich echt an Brasilien erinnert (vor 3 Jahren). An rausgehen war also nicht zu denken und zu den Wasserfällen zu fahren absolut unmöglich. Also habe ich (was ja genau für solche Fälle vorgesehen war) ein wenig Notfallbudget freigegeben und mich weitere 2 Nächte in dem netten Hotel hier einquartiert. Mein Dorm-Bett in Foz do Iguazu konnte ich stornieren, denn auch auf der brasilianischen Seite wussten sie, dass das heute wetterbedingt nix mit der Anreise werden kann. sehr kulant! Somit habe ich den Tag damit verbracht, einen Roman zu lesen. Ich! Einen Roman! Und soll ich euch was sagen: es war total cool und was mich noch mehr freut: Ich bin absolut zufrieden und happy – keine Spur von „das ist aber doof, dass ich nicht nach BRA konnte“. Einfach innerlich zufrieden. Was mich momentan stresst, ist, dass wir einen kompletten Stromausfall hatten und ich momentan den 2.Teil nicht downloadsn kann :)))) naja, muss ich bis morgen ausharren, um zu wissen, wie es weitergeht. Ansonsten ist Arndt heute Retour nach BA. Es waren zwei wunderbare Tage mit ihm und ich muss immer noch schmunzeln, wie wir uns kennengelernt haben. Ich kann mir gut vorstellen, dass das ein weiterer Kontakt ist, der auf längere Zelt halten wird. Auf jeden Fall noch mal vielen Dank an dich Arndt für deine Hilfe, auch wenn wir ja gemeinsam das Kartenschicksaal teilten :)) Ich habe heute Abend mit dem Hotelchef ein sehr offenes Gespräch geführt über das SYstem in Argentinien und ich muss sagen, ich war überrascht. Er hat sich richtig ausgekotzt und meinte seit einigen Monaten wird es richtig schlimm. Aktuell meint er sind es gut 40% weniger Touristen, weil sich Fälle wie der unsere, immer mehr rumsprechen. Die Inflationsrate beträgt rund 30% und die Unterschiede zwischen offiziellem und inoffiziellem machen zusätzlich Sorgen. Wie auch immer, ich habe nun einen Rythmus gefunden und dann einer letzten Bargeld-Hilfe komme ich nun problemlos Retour nach BA und muss selbst dort wahrscheinlich nicht mehr zur Bank. Eine spannende Erfahrung und ein -wie ich gestern schon sagte- absolutes Armutszeugnis für die argentinische Regierung. Damit erkläre ich das Thema für beendet 🙂 morgen will ich mal sehen, ob das Wetter mitspielt und ich nach Brasilien kann. Die Aussicht auf die Wasserfälle muss spektakulär sein, wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass es noch großartiger geht. Wie ich/wir gehört haben, ist die brasilianische Seite viel kleiner und gleichzeitig hat man einen besseren Gesamtblick auf die Fälle. Also, Daumen drücken, dass es morgen klappt. Übermorgen geht es schon wieder retour nach BA. Zwischenzeitlich hatte ich noch überlegt, mal kurz nach Paraguay zu fahren, aber das dauert zu lange und somit häufen sich die Gründe einfach noch einmal wiederzukommen. Denn dass das nicht die letzte Rucksackreise war, ist auch klar *g* Alles Liebe, euer Ulf
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Kategorien : Argentinien
28
07
2012
Wow! Was ein Highlight auf meinem Südamerika-Teil. Der heutige Tag begann mit einer Fahrt mit einem lokalen Collectivo zu den Wasserfällen. Sehr Easy. Der Nationalpark ist wirklich schön angelegt und man sollte wirklich einen vollen Tag planen, denn es gibt viel zu sehen. Die Wasserfälle sind spektakulär und echt kaum zu beschreiben. Man muss einfach mal davor gestanden haben, wenn von überall bis zu 12000m3/s aus bis zu 70m herunterdonnern. Echt cool und ein absolutes Spektakel – nicht umsonst eines der neuen 7 Weltwunder. Den Rest zeige ich euch auf Fotos! Auf bald. Übrigens gab es heute Abend ein echtes Festmal: 600g(!) Beef-Steakmit Ofenkäse und Salat – ich denke, jetzt fehlen nur noch 6 Kilo Retour zum Normalgewicht 🙂
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27
07
2012
Gefühlte 25 Gras, Palmen, Gemütlichkeit – so zeigt sich Iguazu nach der Landung heute. Wunderbar und mit nur 1,5 Stunden per Flieger von BA entfernt ein wunderbares Reiseziel. Ich hatte mir ja den Luxus erlaubt, zu behaupten ich sei in BA wohnhaft und dieser kleine Satz sorgte für einen 50% Discount – Touristen bezahlen nämlich doppelt. Und … Es hat geklappt. Die kleine Rache eben für die sonst zunehmende Abzocke und vor allem den massiven Ärger mit dem Geld. Das hielt auch heute an, aber der Reihe nach. im Flieger habe ich Arndt kennengelernt, der für Mercedes im QM arbeitet. Ihm habe ich meine missliche Lage geschildert und er hat sich spontan bereit erklärt mir zu helfen. Also alles entspannt, dachten wir. Denn als er mit seiner Karte am Automaten stand, funktionierte die auf einmal auch nicht mehr! Das alles auf einen Freitag Nachmittag bei geschlossenen Banken. Sein Hotel hatte er zwar schon gebucht, aber dieses wollte zuerst keine Kreditkarten akzeptieren und da ich gar kein Geld mehr hatte, konnte ich nirgends einchecken. Außer ich wäre in ein Luxus-Hotel für horrendes Geld gegangen. Nun ja, auf diese Weise sind wir also zusammen für Stunden durch Ihuazu getiegert, auf der Suche nach Geld. Keine Hilfe, nirgendwo. Überall nur die Antwort, dass das leider nicht ginge. Selbst bei der Nationalbank und dem Touristenministerium stieß unser Notfall auf Taube Ohren. Nun ja, es waren dann mal wieder andere Backpacker, die mir aus der Patsche halfen. Elena und Nils, selber knapp bei Kasse, haben mir 100 Euro geliehen und ich habe sie natürlich direkt per Telefonat mit Comdirect an sie Retour überwiesen. So habe ich jetzt zumindest für 1-2 Tage Geld und muss mich danach wieder auf die Suche machen 🙂 Arndt, der perfekt Spanisch spricht, hatte zwischenzeitlich mit dem Hotel verhandelt und die haben gegen 15% Aufschlag seine Karte dann doch akzeptiert. Abzocke!!! Aber gut, wir haben uns nun sein Zimmer geteilt und das Hotel ist wirklich schön. Allerdings mit rund 60Euro pro Person und Nacht im Doppelzimmer echt teuer. Nun gut, was soll’s .es gab wie immer eine Lösung und morgen geht es zu den Wasserfällen, herrlich!! Wirklich ein netter Ort und Sylvia aus BA hat mir schon geschrieben, dass das Geld, welches sie mir geliehen hatte, auf ihrem Konto angekommen ist. Sie will mir nochmal helfen, wenn ich zurück in BA bin. Alles zusammen freut und überrascht mit der Zusammenhalt unter Reisenden immer wieder, aber Argentinien muss sich wirklich schämen. Es ist eine echte Schande für das Land und eine politisch motivierte Beleidigung für die sonst sehr netten Menschen!! Und das werde ich auch nicht revidieren. Gute Nacht euch allen!
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26
07
2012
Das war es nun schon wieder – mit einem blitzartigen Wechsel meiner Nationalitäten, bin ich seit heute wieder Argentinier 🙂 die letzten 24 Stunden hatte ich mir ja eine Auszeit von der Stadt gegönnt und bin mal eben nach Uruguay Gefahren. Zugegeben ist das wirklich simpel und es hat gut getan, nach dem bolivianischen 3.Welt Chaos,mal wieder geordnete Strukturen zu erleben. Argentinien und Uruguay arbeiten -zumindest bei der Immigration- vorbildlich zusammen und so ist die Überfahrt mit der Fähre in 3 Stunden kaum spürbar. Uruguay präsentiert sich (zumindest in Montevideo) als aufstrebendes und Stolzes Land. überall wird gebaut, renoviert, restauriert. Die Altstadt ist an einem Nachmittag gut zu erkunden und genau dort verbindet sich Kolonialität mit moderner Architektur. Die Menschen hier waren deutlich freundlicher als in BA. Auch hier funktionierte meine Maestro Karte nicht (obwohl es bei fast jeder Bank draußen dransteht), aber es war nicht im entferntesten ein Problem mit der Visa Geld am Schalter zu bekommen. Das ist in BA bekanntlich -wegen Fremdenfeindlichkeit- nicht machbar. Die Dame in der Bank hat dann noch losgelegt und mir Tipps für Hostels etc. Gegeben. Alles sehr charmant. Ich hatte mein Hostel schon und das war eine einzige Baustelle – hat auch erst vor 7 Wochen aufgemacht. Nun ja, hat auch seine Vorteile, aber ich hätte es schon begrüßt, wenn mein Zimmer nicht eine vollverglaste Tür gehabt hätte (manchmal muss ich mich echt fragen *g*) und vor allem ein Schloss – naja, ok, wollen wir mal den Anspruch nicht so hoch legen,wenn ich sie überhaupt hätte zumachen können, wäre ich schon happy gewesen. Aber: das schockt mich alles nicht mehr und das fasziniert mich immer wieder. Solange es sauber ist, heißes Wasser hat (und auch das war ja immer mal wieder nicht der Fall) und keine Bedbugs, staune ich über meine Anpassungsfähigkeit. Das Haus wurde von 2 Jungs betrieben und beide haben sich wirklich viel Mühe gegeben, eine heimische Atmosphäre zu bieten, inkl. live Konzert im Wohnzimmer (der eine tritt heute Abend mit seiner Band auf und es musste noch mal geübt werden). Sehr cool und laut. Mittagessen war ich im Mercardo del Puerto und das war wirklich großartig, überall offene Flamme und ein Fleischfemetzel ohne Ende. Ich hatte eine Art Rollade aus Super saftigem Schwein, gefüllt mit Schinken, Paprika und Käse, dazu Salat, eine Flasche Wein (ne kleine :)) und ein Desert. Sehr lecker und mit gut 34 Euro(!) nicht billig, aber das ist das Leben weder hier noch in BA. Neben mir saß eine Amerikanerin und irgendwie kamen wir ins Gespräch. Sonia hatte gerade heute ihren 63. geburtstag und hatte vor 2 Jahren beschlossen, jeden ihrer kommenden Geburtstage in einem anderen Land zu feiern. Wow – das mit Anfang 60. Irgendwann fragte sie mich dann, ob sie mich begleiten dürfe und mein Bauch sagte, dass es heute mal wieder Zeit ist, dass ich helfe. Also haben wir die Stadt gemeinsam unsicher gemacht, was wirklich ein großer Spaß war – wenn mal alle Flugbegleiterinnen so wären. Am Abend wollte ich noch aus, aber auch hier bewegt sich vor 24:00 Uhr nix und so richtig geht es erst gegen 1:30-2:00 Uhr morgens los. So habe ich mich entschieden zu fragen, was denn davor so los ist und habe den Tipp bekommen zu einer Radioshow zu gehen, in der über die Legalisation von Marihuana in Uruguay diskutiert wird. Na gut,wohl Wissend, dass ich nicht wirklich was verstehe, aber was soll’s. Könnte interessant sein. War es auch und nach einer Flasche Bier bin ich dann zufrieden gegen 0:30Uhr im Bett gewesen. Heute morgen ging es dann wieder zum Hafen, Retour nach BA. Dort werde ich auch den Rest des Tages verbringen, bzw. Im Wellnessnereich meines Hotels (das musste mal sein *g* ich hoffe es ist schön), bevor es morgen nach Iguazu geht. Bin mal gespannt, ob alles klappt, denn das Touristenticket sollte rund das doppelte kosten und da ich keinen Bock mehr auf Dauer-Diskriminierung habe, habe ich einfach angegeben, dass ich Residential bin. Und ich kann morgen am Flughafen mit einer Längen Schlange im Rücken jegliches Englisch und Spanisch auf Knopfdruck vergessen 🙂 wird schon klappen. Bis denne. Euer bald nach Hause kommender Ulf.
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24
07
2012
So kann man den heutigen Tag beschreiben, in dem ich neben dem Grab von Evita nichts anderes gesehen habe, als Banken und Wechselstuben. Aus irgendeinem nicht bekannten Grund funktioniert meine Karte hier nicht und so komme ich an kein Geld. In kuerzester Zeit erfaehrt man dann auch die Schattenseiten dieser Metropole. Ohne Geld bist du einen Scheiss wert und das wird einem auch klipp und klar kommuniziert. Keine Bank wollte helfen, aus Hotels wurde ich freundlich herausbegleitet, in Wechselstuben wollte man nix von meiner Karte wissen und Hilfe? Fehlanzeige! Ich kann es immer noch nicht glauben, dass ich ausgerechnet in einer Wechselstube eine Deutsche getroffen habe, Sylvia, die mir zumindest mit ein paar Pesos erst einmal aus der Misere geholfen hat, so dass ich mir etwas zum essen kaufen konnte. Die Dreistigkeit ist vor allem, dass es ja in suedamerikanischen Laendern normal ist, dass mal eine Karte nicht geht. Dann geht man in eine Bank, zeigt seine Visa und der Rest ist Formsache. Das ging sogar in Bolivien. Doch hier geht das natuerlich alles nicht und nach einigen Protesten wurde mir dann sogar zweimal gesagt, dass es schon ginge, aber nicht fuer Auslaender!! Koennt ihr euch das vorstellen? In einer 13 Millionen Stadt dieses Ausmass an Diskriminierung – unglaublich! Und fuer meine Verhaeltnisse echt beschaemend. Nun ja, wie auch immer. Es wird eine Loesung geben – auch mit meiner Gastfamilie hoffe ich, denn ich muss morgen frueh hier weg und kann mein Zimmer nicht bezahlen. Also bin ich auf Vertrauen und good-will angewiesen. Schon bekloppt, dass man darum betteln muss, sein sauer verdientes Geld in Empfang nehmen zu duerfen. Ich habe echt so die Schnauze voll von diesem monetaeren System, was ja sooooo toll sein soll. Am Ende erzeugt es echt nur Misstrauen, Neid, Ungleichheit und ne Menge Probleme. Ich bin immer noch beeindruckt, dass ausgerechnet die Menschen, die nahezu nichts hatten, auf meiner Reise die waren, die am ehesten aus dem Herzen sprachen. Mir gibt das zuminest immer noch zu denken. Wie auch immer: Nun heisst es also, Western Union zu organisieren und sonst das Konsulat anzurufen. Wirklich beschaemend fuer diese Stadt!
Somit war der heutige Tag eher durchwachsen – BA ist nach wie vor ne coole Stadt und dennoch bin ich nach 3 Tagen froh, aus dem Millionen-Chaos rauszukommen und nach Montevideo zu fahren. Ein wenig Abstand zur Stadt tut bestimmt gut. Auch wenn es (nur) fuer eine Nacht ist.
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23
07
2012
Ola. BA ist schon eine echt verrueckte Stadt. Mein Tag fing heute erst um 12.00 Uhr an, also habe ich mich schnell akklimatisiert :)) Dann auf in die Stadt – nur leider waren die Geschaefte gegen 2 schon wieder geschlossen und die Siesta hier dauert. Nun ja, so hatte ich ausreichend Zeit Palermo und San Telmo unsicher zu machen. In San Telmo habe ich gleich ein Hotel gebucht, damit ich auch weiss, wo ich hingehe, wenn ich aus Uruguay wiederkomme. Palermo hat mich nicht so umgehauen, aber BA ist wie Barcelona eine Stadt, die sich erst scheibchenweise erschliesst. Ausserdem hat sie Allueren wie ein Supermodell, was sich auch auf die lokale Bevoelkerung uebertraegt. Man kann die Einstellung „Wir sind die Besten“ fast riechen – uerberall gibt es Tonnen von Geschaeften und vor allem Mode, Beauty und Parfuem. Maennlein wie Weiblein strotzen vor Ego und diskutieren kann man mal eben voellig vergessen – brauche ich ja aber auch nicht 🙂 Morgen will ich mir noch mal die Stadt anschauen oder besser gesagt den „Rest“, zumindest was die touristischen Highlights anbelangt. Am 25. fahre ich dann morgens um 08.00 mit der Faehre nach Montevideo und bleibe dort eine Nacht. Danach geht es nach Iguazu und am 31. zurueck nach BA. Dann habe ich noch 3 Naechte – unglaublich!!!! Wie kann das sein?? Es fuehlt sich irgendwie an, als ob ich erst gestern losgefahren bin. Ich fasse es nicht! Und es gibt noch so viel zu entdecken. Alleine in BA will ich unbedingt noch in eine Tango-Show, dann gibt es hier den groessten Nachtclub Suedamerikas (klar, wir sind ja die Besten *g*) und generell ein turbulentes Nachtleben. Die Uhren ticken hier echt anders und viele der Bars und Restaurant verwandeln sich mit fortgeschrittener Stunde – generell kann ich euch sagen: Die Geschaefte sind der Knaller. Kreativ, ausgelassen, flippig, modern, witzig, einfallsreich – klar gibt es auch die Verbrechen der modernen Super-Industrie. Wie auch immer: Ich habe noch ein wenig zu organisieren und dann heisst es schlafen gehen – wird wohl wieder nach Mitternacht sein 🙂 Bis denne. Euer Ulf
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Kategorien : Argentinien
22
07
2012
Ola und willkommen aus DER Stadt. Riesig, dreckig, lustvoll, erotisch, abstossend, modern, kollonial, zum kotzen, zum verlieben, koestlich, fettig etc. etc. etc. Kurz gesagt: Diese Stadt kann man nur moegen! Irgendwie vereint sich Berlin mit Paris und trifft am Abend auf Barcelona und italienische Strassenmaerkte. Ich war heute mit Santiago, dem aeltesten Sohn der Familie in BA und wir hatten wirklich einen sehr netten Nachmittag. Vormittag fiel aus, denn ich habe auch bis 10:30 Uhr geschlafen und Santiago kam von einer Party retour. Anyhow – es hat voellig gereicht und ich bin bis gut 20:30 rumgelaufen. Es war wirklich der Knaller, diese Stadt ist einfach nur gigantisch und ich habe noch nie soviel Action auf der Strasse gesehen und erlebt. Eine Masse von hunderten, tanzenden und feiernden Menschen, ueberall Konzerte, Maerkte, Staende mit Kunst, die geilsten Laeden von jeglichem Duenken – einfach nur der Hammer. Zwischendrin ne 18 spurige Strasse und daneben die Trommelgruppe, kreischende Fans irgendwelcher Stars etc. Oh Mann! Diese Stadt wird mich noch schlaflose Naechte kosten – alleine schon wegen dem Essen, denn das will erst mal verdaut werden. Meine Zeit in Bolivien hat mich ja gut 10 Kilo gekostet, so dass ich hier wirklich aus dem vollen schoepfen kann. Und das tue ich auch. Alleine die Empanadas heute, aus denen der Kaese wie ein suesser Wasserfall tropfte und floss ernaehren bestimmt eine 30-Mann-Truppe. Von dem ganzen Suesskram mit Dulce de Lece oder ein Stueck (!) Kuchen, was bei 3 Leute satt machen wuerde gefuellt mit 2cm dicken Ricotta und belegt mit Pfirsischen will ich gar nicht erst sprechen. LECKER!! Ja, BA gefaellt mir und zugegeben habe ich mich auch wirklich darauf gefreut. Morgen und uerbermorgen heisst es die Stadt erkunden. Am 25.07. werde ich fuer eine Nacht nach Montevideo (Uruguay) fahren (per Katamaran) und am 27. geht es nach Iguazu. Hier sind gerade Winterferien und so hatte ich wirklich „Glueck“, dass ich ein verhaeltnismaessig guenstiges Ticket bekommen habe. Es wird bestimmt schoen und ein toller Ausklang der Reise. Ach ja, es neigt sich alles dem Ende und was wird bleiben? Bestimmt eine Menge Erinnerungen, tausende von zu ordnenden Fotos und … lassen wir uns ueberraschen 🙂 Bis morgen, euer Ulf
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