30
04
2012
Was ein Tag – der längste bisher auf der Straße. Gute 450km mit insgesamt rund 8 Stunden Fahrtzeit. Mein Auto ist wirklich toll 🙂 Begonnen habe ich heute mit dem SH43, dem Forgotten World Highway, wie er auch genannt wird (Lost World ist wohl nicht mehr angesagt :)) 150km mit angegebenen 3 Stunden durch Serpentinengesäumte Straßen und jede Menge Natur. Ein schöner Abschluss für die Nordinsel, aber nicht so speaktuklär, wie es das Marketing angibt. Überhaupt bin ich heute das erste Mal ein wenig Anti-Kiwi. Denn aus jeder dahergelaufenen Mücke wird so ein Elephanten gemacht, dass selbst Dumbo keine Chance mehr hätte (und der kann sogar fliegen). Meine Herren – so viele Superlative und Verbalerotik, wie sich hier findet, habe ich selbst in den USA noch nicht gesehen. Dazu gesellt sich noch ein Werbeaufkommen im Radio und TV – da sind unsere Privatsender Waisenknaben gegen – so, das musste auch mal gesagt werden. Dennoch war der Tag sehr schön und ich kann gar nicht Glauben, dass schon 1 Monat vorbei ist!! Daher bin ich heute auch ohne weitere Umwege und Pausen nach Wellington gefahren, was die längste Strecke überhaupt war – ab 18:00 Uhr wurde es auf den Straßen echt dunkel und so langsam zieht es hier auch an. Der Herbst kommt – und fùr die Südinsel ist sogar Schnee angesagt – mal schauen, ob es dann noch was wird mit den Campingplätzen 🙂 tja, auf jeden Fall bin ich gut auf dem Campingplatz hier in Wellington angekommen und habe gleich für 2 Nächte eingecheckt (Juicy hat ein Special: 2 Nächte bleiben – 1,5 bezahlen). Morgen will ich ins Te Papa Museum – es hat hier einen guten Ruf und soll eine gute Maori Abteilung haben. Somit begann mein Aufenthalt auf der Nordinsel mit einem Museums-Besuch und endet mit einem. Am 02.05. werde ich dann auf die Südinsel übersetzen – ich habe hier am Campingplatz 2 deutsche Pärchen getroffen – sie schwärmen alle von der Natur. Ich freue mich schon und gehe jetzt erst mal pennen. Denn mittlerweile ist es dann doch 23:30 Uhr geworden. Alles Liebe, Euer Ulf
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29
04
2012
Wahnsinn!! Versucht es euch erst gar nicht vorzustellen 🙂 Höhlen, nach deren Betreten sich die Augen erst einmal an die Dunkelheit gewöhnen und dann 10.000ende Glühwürmchen erspähenen. Nachdem ihr ungefähr 10 Minuten gelaufen seid, kommt ihr zu einem Schlauchboot in absoluter Dunkelheit. Ein kleiner Elektromotor bewegt das Boot absolut geräuschlos auf einem Fluss, der mitten durch die Höhle fließt, gesichert durch ein Seil. Ihr Fahrt die Höhle entlang und schaut nach oben – und habt das Gefühl, dass das ganze Universum hier ist. Ganze Galaxien bilden sich ab, Tausende von Sternen leuchten in greifbarer Nähe. So kann man ansatzweise beschreiben, wie es war 🙂 Really magical! Der Anbieter heißt nicht Spellbound und es war die absolut richtige Entscheidung. Es gibt zwar noch größere Höhlen, aber dafür sind dort Dutzende Touris drinnen – mit dem Anbieter sind es nur max. 12 in einer Tour und heute waren wir zu siebt. Witzig, ich hatte gestern noch gesagt: am liebsten wäre mir eine kleine Gruppe, die einfach mir genießt und keine Fragen stellt. Und genauso ist es gekommen – die Führerin sagte immer wieder, wir seien die leiseste Gruppe seit langem :)) ich habe dann noch überlegt an einer anderen Tourn teilzunehmen, doch was soll noch passieren? Ich habe mir dafür entschieden, genau diese Erinnerungen zu behalten und bin weiter Richtung Wellington Gefahren. Es trennen mich noch ca. 5-6 Stunden und natürlich fahre ich nicht einfach die SH1 gen Süden 🙂 Morgen möchte ich erst einmal den SH43 fahren, der als der Lost World Highway gilt und landschaftlich super schön sein soll. Danach geht es auf die Autobahn und dann straight Richtung Wellington. Das wird also die längste Tour der gesamten, bisherigen Zeit. Schon witzig: Auch wenn ich zwischenzeitlich gedacht hatte, ich würde das bis Ende des Monats nur noch schaffen, wenn ich mich ranhalte, bin ich nun doch exakt zum Monatsende in Wellington 🙂 Jaja, und was schieben wir manchmal den Stresspegel :)) Ich melde mich morgen also von dort und wünsche euch einen traumhaften Sonntag – Achja, seit 2 Tagen regnet es leider. Ich hoffe, dass es bald wieder besser wird, denn Regen und Campen ist nicht ganz sooo spannend und leider sieht man auch relativ schnell nix mehr von der so schönen Landschaft. Bis morgen! Euer Ulf
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28
04
2012
Ein cooler Tag neigt sich dem Ende. Heute morgen bin ich noch mal Richtung Rotoura zurückgefahren, um Wai-O-Tapu zu besuchen. Es wird ja als eines der Highlights angekündigt – nun ja, es ist schon beeindruckend, aber das Dorf vorgestern war um ein Vielfaches beeindruckender. Wai-O-Tapu ist mal wieder ein hervorragendes Beispiel für das unglaubliche Marketing, was die Neuseeländer machen 🙂 Auch der Geysir, Lady Knox, ist nicht wirklich spektakulär, wenn man es ins Verhältnis zu der Werbung setzt. Fazit: Wenn man Zeit hat, mitnehmen, ansonsten geht die Welt nicht unter. Allerdings war es mit meinem „Coachee“ noch mal sehr spannend und mir ist im Nachhinein erst richtig bewusst geworden, dass ich ein ganzes Coaching auf Englisch gemacht habe – war ja ein wenig stolz auf mich :)) klar, viele Worte mussten wir umschreiben, aber insgesamt hat es wunderbar gepasst. Ich bin mal sehr gespannt, wie es sich bei ihm nun weiter entwickelt. Im Anschluss hatte ich noch überlegt zu den Haka Falls zu fahren, aber wetterbedingt (Regen) bin ich dann doch straight Richtung Waitomo Caves. Hier bin ich also nun auf dem Campingplatz und habe eben noch mit drei anderen Deutschen eine Nachtwanderung gemacht. Man läuft rund 30 Minuten im absolut dunklen Wald an hunderten Glühwürmchen vorbei – wunderschön und nur ein Vorgeschmack auf morgen. Denn Waitomo ist bekannt für seine Höhlen mit Tausenden Glühwürmchen. Morgen um 10.00 Uhr beginnt meine Tour und ich bin mal gespannt, wie es wird – wobei es schon jetzt spektakulär ist – so viele Glühwürmchen habe ich schon bis jetzt noch nie gesehen und die Höhlrn sollen komplett voll davon sein. Ich werde berichten – nur Fotos werden wohl nix 🙂 ja, da vermisse ich doch (mal wieder) meine richtige Kamera 🙂 Danach muss ich mal schauen, ob ich nach Wellington fahre oder nicht. Enstprechend entscheidet sich dann auch, ob ich zum 01.05. Oder später auf die Südinsel übersetze. Ich werde mal den Wetterbericht checken – schönes Wetter wäre klasse, denn die Überfahrt soll der Knaller sein. Davor will ich auf jeden Fall noch ins Te Papa Museum, es soll gigantisch sein und so groß, dass 1 Tag nicht ausreicht. Und dann ist da noch der Lost World Highway – und das Kiwi Aufzuchtsprgogramm und das Tongarino Crossing, eine der schönsten Tafeswanderungen überhaupt – Hmm :)) Ich muss eben doch noch mal wiederkommen. Also, gute Nacht – Euer Ulf
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28
04
2012
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20
04
2012
Hallo zusammen. Es wird Herbst hier und ich habe letzte Nacht wohl einen Vorgeschmack auf die Südinsel bekommen. In der Nacht bin ich aufgewacht und musste mich erst mal in meinen Schlafsack verkriechen. Momentan haben wir nachts zwischen 4-6 Grad. Das merkt man dann auch, trotz Auto 🙂 Tagsüber war allerdings wieder herrliches Wetter und so ging es nach einem leichten Frühstück heute Richtung Rotorua. Mein Bauchgefühl hat mich schon gestern mit ein wenig Nachdruck hierher geschickt 🙂 Also rein ins Auto und den Scenic Drive weiter Richtung Mount Manganui. ein schöner Platz für ein Mittagessen (heute war mal wieder Subway dran – allerdings erst das 2.te Mal seit Beginn des gesamten Trips) und dann die 30 Richtung Rotorua. Nichts wirklich spezielles und landschaftlich nicht mehr so spektakulär, wie an der Küste – dafür war der Weg auch deutlich kürzer 🙂 So bin ich dann schon um 2:00 Uhr in Rotorua angekommen und bin erst mal zum Blue Lake Top 10 Campingground gefahren. Hier stinkt es auch nicht nach Schwefel. Auf Grund der Gaysire ist das ja das Markenzeichen von Rotorua. Nach ein wenig Sightseeing ha e ich mich heute Abend für Tamaki entschieden – ein abendfüllendes Programm (Maori) mit Tänzen, Show, Besich eines Maori- Dorfes und traditionellem Essen. Sehr, sehr cool – auch senn Mega touristisch. Das war echt Granate!!! Jetzt bin ich wieder auf dem Campingplatz und werde erst mal schlafen. Das Wochenende werde ich wohl hier verbringen – es gibt ne Menge zu sehen:) Also, denkt an mich und hinterlässt fleißig Kommentare 🙂 Euer Ulf
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19
04
2012
Guten Abend zusammen – also mehr passt nicht mehr rein in einen Tag. War das ein Knall-geiler Tag heute. Ein echtes Geschenk. Heute morgen bin ich erst mal zum Hot Water Beach. Das ist echt verrückt und mal wieder ein e htes Erlebnis für die Kraft und Einmaligkeit von Mutter Natur. Mitten am Strand gibt es bei Ebbe einen kleinen Bereich, indem man sich mit seinem geliehen Spaten sein eigenes Thermalbald schaufeln kann :)) bekloppt – aber es geht tatsächlich. Und das Wasser erreicht dabei bis zu 70Grad!! Natürlich will jeder mal im Wasser sitzen und sich seinen Hintern verbrennen – entsprechend voll ist es natürlich um diesen 10x10m Abschnitt – also nichts zum entspannen, aber echt ein einmaliges Erlebnis!! Eigentlich hätte das als Highlight schon gereicht, aber dann folgte echt ein Knaller nach dem anderen. Ich bin nach Hahei zum Beach Gefahren – wunderschön, inspirierend, einmalig, Hammer, abgefahren – sucht euch mal wieder ein Wort aus. Das Ganze bei gefühlten 35Grad (allerdings merkt man es mittlerweile auch, wenn die Sonne weg ist). Ich hatte noch überlegt, eine Kayak-Tour zu machen, fühlte sich jedoch nicht stimmig an – also stattdessen Badehose an und rein ins herrliche Nass. GEIL!!!! :)) Anschließend wollte ich mir dann noch Cathedral Cove anschauen – letztere hat mich allerdings nicht so sehr beeindruckt, wie der Weg dorthin. Sagenhaft! Die angegebenen 45 Minuten sind mit einigen Fotostops auch echt nicht übertrieben. Tja, damit war es schon 2:30pm und ich wollte doch noch ein wenig weiterfahren. Also Radio an, Regler nach rechts, Fenster runter, Sonnenbrille auf und rauf auf die Spur … mit ein paar Abstechern natürlich, z.B. nach Opoutere. Da wollte ich fast schon übernachten- 25 km unberührter, weißer Strand , ein toller Wald und ein Campingplatz. Hmmmmmmmmmmm …. Nein, noch ein wenig fahren. So bin ich nun ich in Waihi Beach im Top10 Holiday Park angekommen. Gestern habe ich mir ja diese Member Card geholt und es scheint sich wirklich zu holen. Neben den 10% Ermäßigung auf den Platz gab es noch einen Chip für die Infrarot Sauna (ja, ich habe auch gestaunt) – die habe ich mir nach dem Jacuzzi gegönnt :)) Das mal ein Campingplatz kann ich euch sagen. Tja, jetzt ist es 20:45 und es wird Zeit zum schlafen – davor muss ich aber noch entscheiden, was ich morgen mache. Fest steht, ich werde einiges streichen mùssen, sonst bin ich nächstes Jahr noch hier :)) Und so schön es auch ist, ich vermisse euch natürlich weiterhin und drücke euch!! Alles Liebe und auf bald. Ulf
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18
04
2012
Ein sonniger Tag neigt sich dem Ende und ihr werdet euch fragen: Was? Schon wieder ein Bericht? Wie kommt das? Ja, so ist das 🙂 Fangen wir mit ein paar organisatorischen Dingen an – seit heute reise ich nicht mehr alleine. Ich habe einen Reisepartner gefunden und wir teilen uns nun das Auto 🙂 er kommt aus Neuseeland, wurde aber in China geboren. Er hält einiges aus und gemeinsam werden wir den Rest der Reise bestreiten. Die Rede ist von … Meinem neuen Schlafsack 🙂 genau! Denn der gestrige Campingplatz war zwar echt klasse, aber die Temperaturen fallen dann doch in der Nacht und mir ist es trotz Decke zu kalt. Also habe ich heute zugeschlagen und mir einen schönen Schlafsack geholt (der bis -10 Grad aushält). Das sollte auch für die Südinsel reichen – wie doof, dass ich meinen zu Hause gelassen habe. Naja, dann habe ich nun eben mal einen neuen. Änderung Nummer 2 sind die Campingplätze. Ich bin heute wieder auf einen Top 10 Platz und ich muss sagen: Hut ab! Der Platz heute (Hot Water Beach) schlägt den gestrigen nochmal. Also habe ich mir jetzt für 40$ eine Member Card geholt und werde vermehrt diese Plätze anfahren (gibt ca. 40 auf meiner Strecke). Warum sie dann Top 10 heißen – keine Ahnung 🙂 Hier gibt es auch einen kleinen Imbiss und so habe ich kurzer Hand meine Dinner Pläne verworfen und mir einen fetten Cheesburger mit Pommes gegönnt. Das hat den Kohl heute auch nicht mehr fett gemacht – das war ein teuerer Tag. Egal! Jeden Cent Wert und es war ein sensationeller Tag!!!!! Heute morgen bin ich von Oreo Point. Fahrtziel: Tauranga. (Das ist ungefähr 70km weiter, als ich jetzt bin :)) die Strecke war definitiv die anspruchsvollste bisher – das waren Serpentinen vom Allerfeinsten. Und dennoch komme ich mit unter 10Litern!! aus (offiziell werden 12 ausgewiesen). Ich habe den SH25 Richtung Coromandel Peninsula genommen und bin immer am Hauraki Gulf entlang. Ich kann euch sagen: alle 50m: Links oder rechts ran, Foto machen, weiterfahren 🙂 der Hammer – dazu hat das erste Mal mein Radio funktioniert – im Norden war das vom Empfang ein wenig schwieriger. Ein Traum. Stunning Landschaft, geilstes Wetter, gute Musik, Hammer Laune – was will man mehr!!! Weiter ging es es dann nach Thames. Hier hatte ich echt das Gefühl „zurück in die Zukunft“ live zu erleben. Eine alte Goldgräberstadt mit irre vielen Gebäuden aus der damaligen Zeit. Einfach nur genial. Und ein paar Kilometer weiter hieß es wieder Fotos, Fotos, Fotos – dann nach Coromandel Town (klein und niedlich, ähnlich wie Thames) und einen leckeren Chai Tee getrunken. Anschließend Richtung Whitianga, wo ich erst übernachten wollte. Allerdings hat mir mein Lonely Planet verraten, dass der Hot Water Beach nicht so weit entfernt sein kann und so bin ich die halbe Stunde auch noch gefahren. Alles zusammen auch wieder gute 300km an diesem Tag. Aber ich will ja auch was sehen!! Das Kontrastprogramm habe ich vorhin erlebt mit 2 Chinesinnen – sie wollten morgen bis nach Cape Reinga fahren, was definitiv unmöglich ist. Selbst wenn sie es an 2 Tagen machen würden – der reinste Albtraum!! Da gönne ich mir lieber ein wenig mehr Zeit. Morgen früh will ich an den Hot Water Beach (ja, der Name ist Programm) und dann nach Huhei. Mal sehen ob es danach noch weitergeht oder ob ich noch eine Nacht bleibe. Ich werde berichten. gute Nacht und alles Liebe. Euer Ulf
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