02.08.2012: Ich schließe diesen Blog

2 08 2012

Das war er – der letzte Tag meiner Reise, zumindest fürs erste hier  im Ausland 🙂 es hat geregnet, den ganzen Tag und es war ok. Ich habe alles gesehen und freue mich nun nach Hause zu kommen. Dennoch ist es auch ein komisches Gefühl – und ich frage mich ernsthaft, was ich eigentlich erlebt haben :)))) mal gut, dass ich Tagebuch geführt habe. Und genau das konntet ihrmit diesem Blog 1:1 mitlesen.

Was sind nun meine persönlichen Erkenntnisse aus den letzten Monaten? Zumindest ein paar will ich schon mal sagen:

1. Wir sind nie alleine. Es gab so viele Momente, in denen sich das immer, immer und immer wieder gezeigt hat. Es war meine größte Angst und sie ist wirklich komplett unbegründet gewesen.

2. Persönliche Zufriedenheit braucht extrem wenig Drama, Geschichte und Äußeres. Ich habe viele Menschen getroffen, die nix hatten und Super happy waren. Und das nicht nur alleine, sondern auch im System (s. Talquille Insel). Es ist erschreckend schön, dass wir wirklich so wenig brauchen. Und wenn man das einmal selber erfahren hat, macht es unglaublich unangreifbar. Ich weiß für mich: egal, was passiert. Es wird reichen!

3. Nicht werden – sein! Jedermann uns spielt Rollen, aber warum? Egal wen ich getroffen habe, am Ende des Tages verbindet uns alle ein Wunsch – wirklich als wir selbst gelebt zu haben. Darum geht es und für mich wird es in dieser Richtung weitergehen – der alte Satz „Lebe deine Träume“ bekommt eine neue Bedeutung. Wir brauchen uns alle nicht anstrengen, irgendwas zu erreichen – wenn wir uns daran erinnern, wer wir wirklich sind und dies leben, ist das mehr als ausreichend 🙂

4. Meine Wurzeln. Ich habe sie gefunden – in Neuseeland. Ein schönes Gefühl – vor allem auch zu spüren, dass ich nicht dorthin ziehen will, muss oder soll. Es ist ok und ich werde bestimmt nochmal als Touri kommen.

5. Das feld existiert.  Auch wenn es gelegentlich eine kleine „Zusammenarbeitslücke“ gab ::), kann ich nur sagen: Das morphogenetische Feld ist real und ich bin mir sicher, dass wir mehr und mehr Belege und Beweise dafür finden werden – zumindest für die, für die es wichtig ist.

6. Natur und raus aus der Stadt. Irre, bis vor der Reise wollte ich nie raus aus der Stadt und jetzt freue ich mich genau darauf. Eine schnuckelige Wohnung im Grünen, Ruhe, Grün, Wald … Wunderbar und ich hoffe, dass HH was zu bieten hat.

Mehr gib es dann persönlich. Meine Ankunftszeit ist geblieben: Samstag, 04.08. um 13:25 mit BA aus London.

Damit bleibt mir nur noch zu sagen: DANKE und dies besonders an dich/ euch

Mutch und Paps, weil ihr mir das Leben geschenkt habt und mich gelehrt habt es als Geschenk zu sehen und es immer weiter auszupacken

mein Engel, weil du alles mitgetragen hast und mich mit diesem Freiraum und deiner Liebe jeden Tag begleitet hast.

Kurt, Roswitha und Barbara – weil ihr 3 maßgeblich dran „Schuld“ seid, dass ich diese Reise wirklich gemacht habe.

Bello II, weil du jeden Tag dieser Reise bei mir warst – mein Maskottchen und Reisebegleiter 🙂

und einfach alle von euch, die diesen Blog gelesen haben, Mails und Einträge geschickt oder geblogt haben oder einfach nur mit den Gedanken gelegentlich oder öfter dabei waren. Egal, ob Familie, Klienten, Freunde und/oder Kunden.

Jetzt gehe ich an die Bar und werde mir noch einen Cocktail gönnen – ganz alleine, zufrieden und dankbar.

UND DAMIT SCHLIESSE ICH OFFIZIELL DIESEN BLOG, doch die Reise geht weiter und ich freue mich, euch weiter an meiner Seite zu haben – ich bin wahrlich reich beschenkt!!

Euer Ulf

 



01.08.2012: Tigre und Tango

1 08 2012

So,das war mein offizieller Abscheidstag von BA und damit auch von meiner Reise. KRASS!!

Ich bin heute nach Tigre gefahren, wobei es sich hierbei nicht um eine Stadt, sondern nur einen Stadteil von BA handelt, der rund 30km außerhalb liegt. Das Besondere: man kann dort eine Bootstour unternehmen und das Delta erkundigen. Immer wieder gibt es einige schöne Akzente, ansonsten muss man leider sagen, dass sich 13Mio. Menschdn auch hier deutlich bemerkbar machen. Das Wasser ist unendlich dreckig, überall liegt Müll …dennoch war es schön auf dem Wasser zu sein – hat mich schon mal auf HH eingestimmt 🙂 Am Abend dann das große Finale: Eine Tangoshow mit Dinner. Nur gut, dass ich mein (zerknautschtes) Hemd anziehen konnte :)))) alles sehr gediegen Und Schniecke. Das Essen lecker und die Show wirklichsehenswert. Um 20.00 wurde ich aus dem Hotelabgeholt und um 00:30 war ich wieder retour. Morgen passiert nicht mehr viel – packen, ein wenig erinnern, Transfer organisieren und sich fragen, wo die Zeit geblieben ist:) bis dann