29.03.: Fashion Show, Mekong Sunset und NZ-Vorbereitung

30 03 2012

Jetzt sind es wirklich nur noch 2 Tage hier in Laos – unfassbar! Ich kann kaum glauben, dass ich schon so lange hier bin und ich muss sagen, dass es mich schon ein wenig schmerzt, diesen Ort wieder zu verlassen. Dennoch ist es gefuehlt ok, den das, was es hier zu lernen galt, habe ich (soweit ich es jetzt beurteilen kann) annehmen koennen. Am Samstag geht es dann weiter nach Sydney, bevor ich am 02.04. nach Auckland fliege. Da ich noch ueberhaupt nicht abschaetzen kann, wie wo und wann eine WIFI Verbindung sein wird, kann es passieren, dass ihr ab Samstag einige Tage nichts von mir lesen werdet. Jetzt zum heutigen Tag: Ich habe mein Auto fuer Neuseeland gemietet!! Heue morgen bin ich aufgewacht und dachte mir: Du wolltest damals nach der Schule mit dem VW Bus durch Italien fahren und hast es nie gemacht  – das aendert sich jetzt durch NZ. Also darf ich ab dem 03.04. einen Campervan mein temporaeres Eigen nennen und ihn in 8 Wochen sicher nach Christchurch bringen. Ich bin ja soooo was von gespannt auf NZ. Ihr wollt gar nicht wissen, was ich im Feld schon erfahren musste – wenn also nur die Haelfte davon eintritt, was bzgl. NZ gesagt wurde, dann wird das eine grandiose Zeit. Ansonsten bin ich euch noch ein paar Bilder der Fashion Show schuldig – dort treten Vertreter der kulturellen Minderheiten auf und zeigen ihre Kleidung. Von der Sache her ganz spannend, aber irgendwie hat es mich nicht wirklich gepackt. Es ist eine grosse Buehne und ich hatte eher das Gefuehl bei einer Modenschau zu sein – anyhow. Es war schoen, es einfach mal zu sehen. Heute abend ging es mit Tom (Schweiz) sowie Stefanie und Jeff (Paris) zu einer Mekong Sunset Bootsfahrt. Boot fahren ist immer gut – erinnert mich an Hamburg J Anschliessend sind Tom und ich noch was trinken gegangen. Besten Dank dir noch mal fuer einen sehr chilligen Abend im Utopia mit einer guten Konversation ueber das Leben. Tja, ansonsten habe ich mich bemueht eine Kleinigkeit fuer meine Gastfamilie zu finden – es ist gar nicht so einfach, hier nicht in eine kulturelles Fettnaepfchen zu treten, aber ich denke, dass ich was gutes gefunden habe. Morgen will ich noch zum Morning Market und danach …??? Wir werden sehen. Am Abend geht es noch zu einer Essens-Zeremonie und dann heist es Sachen packen. Morgen frueh gibt es noch eine grosse Zeremonie am Guesthouse – die bekomme ich zumindest noch fuer ca. 2 Stunden mit. Also, einen kleinen Artikel werde ich sicher noch schreiben und ansonsten freue ich mich auch immer ueber eure Kommentare. Alles Liebe.



28.03.: Tamarind Cooking Class

28 03 2012

Hallo,

(zunaechst: Bilder vom 23.03. sind jetzt online – Ballett :)!)

Oh, was fuer eine Wonne – laotische Kueche ist ja sowas von lecker. Heute morgen um Punkt 08.30 Uhr bin ich zum Kochkurs gebracht worden und ich kann nur sagen: Jeder einzelne Kip hat sich gelohnt. Um 09.00 Uhr ging es erst einmal auf einen lokalen Markt, um ein paar Eindruecke vom hiesigen Marktleben zu erhalten und auch etwas ueber Kraeuter etc. zu lernen. Auch wenn ich schon einige Maerkte gesehen haben, war dieser wieder komplett anders und von der Atmosphaere spannend. Natuerlich gibt es immer wieder einige Sachen, welche mir einfach die kulinarische Sprache verschlagen, so z.B. getrocknete Ratte im Ganzen. D.h. dass das Tier zuerst gehauetet und dann getrocknet wird – sie benutzen es fuer Suppe. Auch die lokale Fischsosse ist gewohnungsbeduerftig – sie lagert 1 Jahr (!) bevor sie den richtigen Geschmack hat. Wie auch immer, jedenfalls sehr spannend und anschliessend ab zum kochen. Die Kochschule hat hierfuer einen eigenen Platz im Gruenen, ein wenig ausserhalb von Luang Prabang. Unser Kochlehrer war sehr lustig und sie haben wirklich eine gute Balance zwischen Kochen und Relaxen. Insgesamt haben wir 5 Gerichte gekocht – am besten war Chicken in Lemongras und Sticky Rice mit frischem Obst – lecker!! Und zwar so lecker, dass ich mir einfach auf eigene Faust noch eine zweite Portion gekocht habe J Jetzt bin ich wieder retour und lasse euch an meinem Erlebnis teilhaben. Heute abend will ich noch zur Folklore-Show – gestern war sie leider „Sold out“ (irgendeine Privat-Party.  Morgen weiss ich noch nicht – es ist tatsaechlich mein vorletzter Tag hier. Ich fasse es echt nicht. Vielleicht fahre ich auf eine Farm hier in der Naehe, vielleicht gehe ich auch noch einmal ins Big Brother Mouse House. Mal schauen, was und wie es wird. Um 17.30 Uhr ist auf jeden Fall wieder chanten angesagt – das ist mir hier wirklich zum lieben Ritual geworden. Einmal am Tag fuer 45 Minuten rausziehen, meditieren, den Moenchen zuhoeren und einfach atmen. Ach, da faellt mir ein, dass ich auch noch ein Buch zurueck bringen muss – ich habe gestern eine Buchhandlung gefunden, in der sie auch buddistische Literatur verleihen – nur kaufen kann man sie aus Auslaender nicht. Das wollen sie nicht. Wirklich spannend, wie sehr sie versuchen, ihr Wissen hier zu halten – ich finde das nicht verkehrt. Also, dann will ich den Artikel mal online bringen und vor allem die Bilder. Bis dann. Euer Ulf



27.03.: Big Brother Mouse House und Cooking Class

27 03 2012

Hallo,

ich komme gerade aus dem Internet-Caffee und sitze beim Mittagessen. Also genau die richtige Zeit für einen Blog-Eintrag. Es war cool – im Big Brother Mouse House waren rund 10 Kinder, davon auch viele Novizen. Wir haben 2 Stunden bei allem geholfen. Schreiben, lesen, Grammatik. Was mich wirklich freut, ist, dass sie alle so begeistert dabei sind. Kein Gejammer, sondern auch hier die Möglichkeiten nutzen, die sich bieten. Sehr spannend. Allerdings auch nicht einfach, denn z.T. ist das Vokabular sehr, sehr einfach und dann fällt es natürlich schwer, irgendwas zu machen. Die Lernweise ist hier eben ein wenig anders. Unterrichten besteht hier eher aus „copy and Paste“, d.h. Der Lehrer sagt etwas und die ganze Klasse antwortet. Ich habe mal nachgefragt, warum das so ist. Die Antwort ist spannend: Die Eltern stehen oftmals draußen und wollen hören, dass die Kinder fleißig sind – und das sind sie, wenn sie eben die ganze Zeit nacherzählen 🙂 kann man sich bei uns echt nicht vorstellen und bringt eben auch nicht den gewünschten Erfolg. Denn jedes Mal, wenn sie alleine etwas machen sollen, wird es natürlich umso schwieriger. Wobei ich das Gefühl habe, dass sie das ändern wird – denn es gibt schon wirklich einige Projekte, in denen von Ausländern Englisch unterrichtet wird und das auf eine etwas andere Weise.  Morgen werde ich an einem laotischen Kochkurs teilnehmen. Das Restaurant (in dem ich gerade auch sitze) heißt Tamarind und sie bieten diese an. Ich habe nur gutes gehört über den Kurs … also einfach „Ja“ sagen und dann geht’s los 🙂 oh … Mein Essen kommt … Hmmmm …. Lecker … Schmatz … Hot! Spicy! …  Ok, es kann weitergehen 🙂 es gab wasserbüffel mit sticky Rice und einem Haufen Knoblauch und Kräutern. Lecker und mal anders. Sie haben auch keine Softdrinks – ich wollte eine Cola, da sagt der Kellner doch glatt: wir sind Laoten. Sowas trinken wir nicht. 🙂 🙂 das finde ich mal gut – also der Kurs ist gebucht. Könnt ihr euch übrigens vorstellen, dass ich nur noch 4 Tage!!!!! hier bin. Dann ist der erste Monat rum – Wahnsinn!!!??? Ich kann schon jetzt sagen, dass ich sehr zufrieden bin und mich auch wirklich freue, nach Neuseeland zu kommen. Dafür muss ich noch ne Menge organisieren – vor allem das Auto. Es kostet mich ein Vermögen, aber es ist immer noch billiger, als permanent in Hotels und B&B zu übernachten. Die Frage ist vor allem, ob ich eine Vollkasko abschließe. Denn die kostet gut 500Euro extra – pro Monat! Auf der anderen Seite – wofür habe ich denn gespart? Hmm, vielleicht nachher nochmal im Feld nachfragen und dann weiter sehen. Jetzt gehe ich wohl erst mal zur Massage und trinke vorher noch einen Kaffee. Ach, schon wieder 15:20h? Jetzt aber flott, um 17:00 Uhr ist wieder chanten – Mann, was ein Stress! Ok, ich denke, dann gehe ich morgen zur Massage und stelle jetzt erst mal den Artikel online. Heute abend um 19:00 Uhr will ich noch zu einer Folklore -Show. Mal schauen, wie das ist. Also, bis später oder morgen. Alles Liebe.



26.03.: Retour aus Mong Nheu

26 03 2012

Hallo,

da bin ich wieder – wohlbehüte und um viele Eindrücke reicher. Am 24. ging es morgens im zweiten Anlauf dann doch noch nach Nong Khiew. Um 08.30 Uhr sollte ich abgeholt werden und wer jetzt denkt, dass ich wieder vergessen wurde irrt, denn dieses Mal war der Fahrer um 07:45 da. Mit laotischer Gelassenheit habe ich mich davon aber überhaupt nicht stressen lassen, erst mal duschen, Sandwich ordern und dann konnte es losgehen. Der eigentliche Bus fuhr dann auch erst um 09:45 ab – naja, zumindest nach „Plan“. Nachdem also alles verstaut war (in bewährter Manier auf dem Dach), ging es los und nach gut 20 Minuten Fahrt klingelte das Telefon des Fahrers. Wie sich herausstellte, wollten noch 3 Leute mit und das lohnt sich! Also Bus umdrehen, alle Sachen abladen, einen anderen Bus besorgen (leider die selbe Größe mit mehr Sitzplätzen – ihr könnt euch ja vorstellen, was das für mich hieß:)), alles wieder aufladen, reinquetschen und wieder los. Im Gegenzug fuhren wir einfach ein wenig schneller – was soll’s. Ach ja, wir sind in Laos – das ändert das Ganze ein wenig, denn auf einmal gab es ein Mörder Krachen. Anhalten und nachschauen – ja, das Vorderlicht ist aus der Halterung gefallen!! Ein amüsantes Lächeln des Fahrers und weiter ging’s. Möglichst mit jedem Schlagloch. Dank Robert (aus Hamburg) war zumindest ein weiterer Passagier an Bord, der mitleiden konnte 🙂 naja, so schlimm war es auch nicht und es gab eine 20-Minuten Pause. Nach gut 3Stunden Ankunft in Nong Khiew und der erste Eindruck ist …. Nun ja. Widmen wir uns den schönen Dingen und das ist sicherlich die Natur und Landschaft. Endlich mal Berge und viel Grün. Allerdings auch deutlich kälter (ich sitze gerade auf der Veranda meines Bungalows mit Jacke, Socken und länger Hose!). Wie auch immer: Nachdem dann die meisten entschieden hatten mit dem Tuk Tuk zur Boots-Anlegestellle zu fahren, hat der Fahrer das Geschäft des Tages gemacht und wir kamen gut 5 Minuten später an. Eigentlich wollte ich in Nong Khiew bleiben und einen Tagesausflug nach Mong Nhiew machen, aber zu dem netten Kontakt mit Robert, gesellten sich nun Tia (USA) und Stefanie (Frankreich) dazu. Also Plan ändern, „ja“ sagen und mit rauf auf das Boot. Nicht umspannend, denn um ins Boot zu kommen, hieß es erstmal ein wenig durchs Wasser laufen, also Schuhe wechseln, rein in die Fllip Flops und los geht’s. Die Fahrt war wirklich sehr schön und für. Ich steht fest, dass ich mit dem Slow Boat nach LP zurück fahren werde. 7 Stunden sind zwar recht lange, die Fahrt soll aber sehr schön sein. Anbekommen in Nong Khiew erst einmal eine Unterkunft suchen – wir hatten schon überlegt ein Bungalow zu teilen, allerdings haben sie nur welche mit Doppelbett und das war uns dann beiden ein wenig schnell 🙂 außerdem für Euro 4,50 kann man sich auf jeweils einen Bungalow leisten. Gesagt, getan. Auch wenn ich zugebe, dass ich mich erst einmal an die Bedingungen gewöhnen musste. Der ganze Ort ist zwar auf Touris ausgerichtet, dennoch ist es ein Armes Land und eine arme Region, d.h. keine Toilettenspülung, sondern schöpfen, kalt Duschen, Strom nur von 18:15-21:15 Uhr. Dank meiner wirklich guten Ausrüstung alles kein Problem und so konnte ich zumindest mal meinen Schlafsack einweihen(denn so wollte ich nicht unter der Decke pennen). Doch zuvor fiel mir erst mal auf, dass ich in dem ganzen Wirrwarr aus neuen Eindrücken meine Schuhe!!!! im Boot vergessen hatte. HILFE!! Der Mega-Gau. Gut, dass wir in Laos sind, das Boot war noch da, der Fahrer auch und nachdem ich ihn geweckt hatte mit der Taschenlampe grinste er nur und kramte meine Schuhe hervor. er hatte sie sogar extra weggepackt, damit sie nicht nass werden oder mitgenommen werden. PUHH – Glück gehabt. Also 1000-mal bedankt und dann endlich ins Bett. Geschlafen habe ich solala – mit 5 Geckos im Zimmer (die natürlich gehört werden wollen), einem Scharrgeräusch als ob sich eine Ratte durcharbeitet und den obligatorischen Gockeln eben auch nicht so einfach 🙂 Heute wollte ich eigentlich wandern gehen, leider ist das Wetter allerdings echt gruselig. Kalt und Regen. Also wird das wohl ein sehr relaxter Tag – ich werde noch bis morgen hier bleiben. Der Ort selber ist einfach zauberhaft und echt schön gelegen. Und wer weiß: vielleicht wird das Wetter auch noch besser. Im Vergleich hierzu ist LP wirklich eine Stadt. So liege ich jetzt in meiner Hängematte und schreibe diesen Artikel, damit ihr wieder was zu lesen habt 🙂 mal sehen, was noch so passiert heute.
P.S.: Sehr spannend war übrigens das Essen gestern. Wir hatten alle Chicken (war lecker), allerdings war wohl das Chicken dann alle. Nun ja, also wurde irgendwas gerufen, dann kam eine Frau mit einem fürchterlich kreischenden Huhn kopfüber und nach einer kurzen Begutachtung und der Einigung auf den Preis gab es mit einem Hieb eine Verliererin und für den Abend wieder Chicken. Ehrlich gesagt muss ich zugeben, dass mich das gar nicht schockiert hat. im Gegenteil. Und für das Tier sicher auch besser, als die Käfige etc. Bei uns. Denn hier laufen sie alle frei rum, bis eben wieder genug Chicken bestellt wird.
2.Teil:
ja, das Wetter wurde besser. Wir haben zu dritt einen Ausflug zu den nahegelegenen Höhlen unternommen, in denen die Einheimischen zu Kriegszeiten Schutz gesucht haben. Es war wirklich der Hammer – riesige Höhlen und ein Aufstieg, der es wirklich in sich hatte. Besonders nach dem Regen. Was bin ich froh, dass ich meine Schuhe noch (wieder) habe 🙂 Ich hatte zuvor noch Batterien für meine Taschenlampe gefunden/gekauft, denn die ist in den letzten Wochen schwer in Aktion 🙂 Heute Nachmittag bin ich dann noch durch das Dorf gelaufen und traf einen Guide. Diesen habe ich für morgen engagiert – um 09.00 Uhr geht es los. 1 Tag Hiking zu den umliegenden Dörfern – es wird hoffentlich interessant. Jetzt liege ich im Bett (in meinem wunderbaren Inlett) und werde erst mal pennen.
3.Teil:
Guten Morgen, da bin ich wieder. Leider ohne Ausflug 🙁 das ist wirklich schade – ich hätte so gerne diese Chance wahrgenommen. Habe immerhin 3 Wochen danach gesucht. Allerdings schüttete es aus allen Poren des Himmels und so habe ich schweren Herzens die Heimfahrt angetreten. Hmm. Eine Stunde später schien natürlich die Sonne – da waren wir aber auch raus aus dem Tal, in dem Mong Nheu liegt. Nun ja, ich hoffe ich erhalte eine Chance in Neuseeland. Die Rückfahrt nach LP war sehr gemütlich (nein, das heißt nicht gleichzeitig komfortabel!) auf einem Slow-Boat. 6 Stunden mit 18 Leuten und Gepäck den Mekong runter, auf einer ca. 10cm hohen Bank sitzend. Ihr könnt euch vorstellen, was das für Knie und Rücken bedeutet –  nun ja, wir sind ja nicht aus Zucker 🙂 Außerdem macht Boot fahren einfach Spaß und die Landschaft war wirklich schön. Vielleicht vermitteln die Bilder einen Eindruck. Und dank denk des niedrigen Wasserstandes des Mekong blieb auch der „Kick“ nicht aus. Ich dachte noch: Mal sehen, ob wir auch auf Grund laufen (das hatte mir ein anderer Backpacker erzählt) und Zack … Schon war es passiert. Alle raus aus dem Boot, mitten im Mekong und mit vereinten Kräften das Boot wieder ins tiefere Wasser ziehen. Das war echt cool :)! Auch hier kein Gezeter und Geschreie. Es fassen einfach alle mit an und geneinsam wird es schon klappen. Wirklich toll. Also wieder rein ins Boot und weiter ging’s. Zwischendrin mussten wir dann noch mal raus und am Ufer lang laufen, damit das Boot nicht wieder aufsetzt 🙂 Nach exakt 6 Stunden Ankunft in LP und retour in mein Guesthouse. Jetzt bin ich wieder in meinem Zimmer und konnte die Nacht richtig gut schlafen. Beim Abendessen habe ich noch Jolianda (?) aus Rotterdamm kennengelernt. Wir wollen morgen zusammen ins Big Mouse House und um 09.00 Uhr ein wenig Englisch „unterrichten“. Es kommen wohl eine Menge Kinder, um Englisch zu lernen. Ich bin gespannt.
@Tia and Stefanie: Thank you very much again for the evening and the spended Time together. It was really a pleasure Meeting you. I hope you like the pictures and wish you all the best for your Trip and/or stay in Vientianne. Would Love Hearing from you. Ulf


Geschützt: 26.03.2012: In the Cave

26 03 2012

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23.03.: 1:00 Uhr und Party nebenan

23 03 2012

Hallo,

Es ist schon ein merkwürdiges Völkchen 🙂 Wehe dem, wenn man in der Öffentlichkeit laut wird – du wirst echt nicht mehr angeschaut. Die aktuellste Geschichte haben wir zwei Schweizer erzählt. Sie wollten aus einem Dorf weg und hatten 2 Portugiesen dabei. Nachdem der Fahrer seine Preisvorstellung genannt hatte, flippte der Portugiese wohl komplett aus. Die Folge: alle 4 saßen 3 Tage fest! Kein Fahrer, keine Agentur, kein Boot wollte sie mitnehmen 🙂 🙂 tja, soviel dazu ABER die ganze Nacht grölen und feiern – das geht schon. Meine These ist: Irgendwo müssen die Emotionen ja hin. Nun ja, das heißt für mich nicht schlafen zu können und entsprechend Zeit für den Eintrag hier zu haben. Was habe ich heute erlebt? Erst einmal ein leckeres Frühstück und dann viel Plänen wegen Sydney und Neuseeland. Ich habe jetzt doch einen Schlafsaal in Sydney gebucht, alles andere war echt nicht zu bezahlen 🙁 ich und Schlafsaal 🙂 nun ja – das letzte Mal war 2007 – wird schon werden 🙂 immerhin kostet das auch noch gut 45 Euro – der reine Irrsinn. Für Neuseeland wird es wohl ein Auto – alles sehr kostspielig!! Mal schauen – ich rechne jedenfalls aktuell mit 2500-3000 Euro pro Monat in NZ. also gut das doppelte vom ursprünglichen. Aber gut, schauen wir erst mal. Um 17:00 Uhr habe ich dann den Transport genommen und bin um 17:30 beim chanten gewesen. Anschließend ging es dann noch ins laotische Ballett 🙂 sehr lustig, mit den typischen Tänzen und den ausdrucksstarken Gesten (insb.: Hände). Ich werde noch ein paar Fotos hochladen – dauert aber ein paar Tage, denn morgen (also heute), starte ich einen neuen Versuch, nach Nong Khiao zu fahren. Um 08:30h geht’s los. Mal schauen, wie es wird. Ich werde wie immer berichten. Gute Nacht. Euer Ulf



22.03.: Wieder on Track :)

22 03 2012

Moin zusammen 🙂

dank mobiler Reiseapotheke bin ich seit heute schon nahezu wieder auf den Beinen und habe den dritten und wohl letzten Teil von Luang Prabang erforscht. Sehr cool und super schöne Seitenstraßen mit kolonialähnlichen Gebäuden – durch „Zufall“ bin ich dann auch noch einen anderen Weg gelaufen und stand auf einmal vor einem Super schönen Tempel. Davor war ich hier noch im Quartier-Tempel und bin mitten in eine Bestattung reingeraten. Ein 22-jänriger, den es gestern hier vom Moped geschmissen hat – hatte wohl innere Verletzungen und das ist hier praktisch das finale Urteil. War „spannend“ zu erleben, wie das hier abläuft, denn die meisten haben gelacht und eher gefeiert (zumindest in meiner Wahrnehmung). Ich habe auch noch nie einen Sarg gesehen, um den Lichterketten gebunden wurden. Ich wurde dann von einem Jungrn angesprochen und wir haben ein wenig gesprochen. Ich sollte dann sogar noch den Trauerzug begleiten, was ich allerdings freundlich abgelehnt habe. Das war für mich dann doch gefühlt unpassend.

Um 17:00 Uhr ging’s dann noch zum chanten. Es ist wirklich eine besondere Atmosphäre, wenn ca. 30 Mönche und Novizen ihre Mantras singen und man selber mittendrin ist. Die Töne tragen sich gegenseitig und ehe man es sich versieht, sind 45 Minuten rum. Wirklich schön. Jetzt bin ich zurück im Guesthouse und werde was essen.

Bis morgen. Da werde ich entscheiden, was ich noch so mache hier. Denn nächste Woche bricht meine letzte an. Dann ist fast schon 1 Monat rum! Wahnsinn!! Das heißt, jetzt wird es auch Zeit Neuseeland ein wenig zu planen. Was für mich feststeht: ich werde wohl ein Auto Mieten. Mal schauen, was ich für einen Deal knipsen kann.



Nix mit Nong Khiaw – krank

21 03 2012

Hallo,

Nun hat es mich also doch erwischt. Habe wohl was falsches gegessen 🙁 wobei ich keine Ahnung habe, was. Momentan kann ich also nirgendwo hin und mein geplanter Trip fällt erst einmal aus. Schade 🙁 Ich hoffe, dass die Medis schnell anschlagen und es dann weitergehen kann. Bis dahin. Alles Liebe. Ulf



Geschützt: Telefonnummer in Laos

20 03 2012

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20.03.: Luang Prabang, Teil 2

20 03 2012

Hallo zusammen,

Und hier kommt mein taeglicher Bericht aus Luang Prabang. Ich hoffe euch geht es gut. Ich hate mir heute vorgenommen den zweiten Teil von Luang Prabang zu besichtigen, darunter u.a. den Haupttempel. Gesagt, getan, bin ich um 11.00 Uhr los und sitze jetzt im Caffee und schreibe fuer euch meinen Artikel. LP ist wirklich sehr schoen und jetzt, nach 2 Wochen, fuehle ich mich ziemlich angekommen. Ich kann mehr und mehr verstehen, warum so viele Auslaender und Expats hier sind – es ist eine ganz bestimmte Stimmung, die man nur schwer beschreiben kann. Ich hoffe allerdings, dass sie sich diese bewahren, den heute haben mich bestimmt 10 Tuk Tuk Fahrer angesprochen, ob ich was zu rauchen ode rein Maedchen haben wollen wuerde. Allerdings passiert das noch sehr hinter vorgehaltener Hand und ich hoffe, dass das so bleibt.

Sonst war der Walk sehr schoen – es gab erwartungsgemaess viele Tempel. Bei einigen waren die Novizen gerade bei ihrer taeglichen Waesche und so konnte ich auch mal einen Blick in die geoeffneten “Badezimmer” werfen. Ihr macht euch nicht wirlich ein Bild, wie es dort aussieht. Nicht zu fassen! Wenn ich mir vorstelle, ich muesste da nur eine Nacht verbringen – oh Mann, was sind wir verwoehnt. Als Eindruck ist es natuerlich sehr spannend. Im Anschluss habe ich eine kleine Bambusbruecke gefunden, auf der man den Fluss ueberqueren kann (dort fliesst der Nam Ou in den Mekong). Schaut euch mal das Bild an – ein echtes Abenteuer. Ich musste auch noch 5.000 Kip bezahlen – fuer die notwendige Instandhaltung. Naja, sie wird schon nicht durchkrachen … und rueber J Auf der anderen Seite ging es dann gut 20 Minuten durch den Wald und dann war ich wieder in dem Dorf, in dem ich schon mit dem Ausflug war. Dieses Mal musste ich allerdings nicht nach 20 Minuten wieder weg und so bin ich gut 2,5 Stunden geblieben und habe mir alles mal in Ruhe angeschaut. Es ist wirklich faszinierend, mit welch einfachen Instrumenten dort Papier, Seide und wirklich beeindruckende Handwerkskunst erstellt wird. Ich habe mir sogar einen kleinen Bilderrahmen aus Papier gekauft – mehr hat leider keinen Platz im Rucksack 🙁 Denn kaufen haette ich da ne Menge koennen 🙂 Wirklich schoene Sachen. Was ebenfalls wirklich beeindruckend ist, ist die Urspruenglichkeit. Ich habe immer wieder den Eindruck, dass ich an einem Filmset bin und gleich “Action” gerufen wird. An vielen Stellen wirkt alles wie ein lebendiges Museum. Wie ich das finden soll, weiss ich manchmal nicht. Insbesondere, wenn ich unseren Standard kenne und ein winziger Bruchteil hiervon hier bereits viel gutes tun koennte. Dabei geht es den Menschen hier und in den umliegenden Doerfern noch relative gut. Ich habe heute ein Paerchen getroffen, die in Doerfern in Thailand waren, in denen die Schweine unten und die Menschen oben wohnten. Das habe ich hier noch nicht gesehen.

Im Anschluss dann langsam wieder Richtung LP und nun werde ich langsam den Abend einlaeuten. Sachen packen und was essen. Morgen geht es um 08.30am nach Nong Khiaw und dann mal sehen, wie es von dort weitergeht. Ich werde mich also vermutlich nicht melden, weil es in Nong Khiaw keinen Strom gibt bzw. (wenn ich Glueck habe) zwischen 06.00pm und 10.00pm ein wenig davon. Ich werde also berichten 🙂  Naechste Woche ist dann schon meine letzte hier – ich kann das noch gar nicht glauben, wie schnell die Zeit dann doch vergeht. Vielleicht fahre ich noch zum Gibbon Experience und mache noch eine Trip zu den Bergvoelkern. Mal schauen, was die “Pumpe” sagt.

Viel Spass euch noch. Euer Ulf

Ich muss euch ja noch den Brüller des Tages erzählen (und das ist echt passiert): was sagte der Night-Guard in Laos, als er im Schlaf geweckt wurde? Nicht stören, ich muss morgen wieder arbeiten!! :):)