21.06.2012: Machupicchu
22 06 2012Buenos noches aus Cuzco,
da bin ich wieder – sicher retour von einem der unglaublichsten Orte ever. Machupicchu hat echt meine Vorstellungskraft gesprengt. Ich hatte einen wirklich super coolen Tag mit Rowena aus New York, die witzigerweise heute Geburtstag hat, so dass wir gestern Abend noch essen waren und vor allem ueber viel spirituelle Themen gesprochen haben. Es war sehr spannend Ihre Perspektive zu hoeren, gerade weil Sie als Assistant fuer den CEO eines grossen amerikanischen Unternehmens arbeitet. Die Nacht war entsprechend kurz, denn um 05.00 Uhr war Fruehsteck angesagt, bevor wir 15 Minuten spaeter zur Bushaltestelle aufgebrochen sind. Ich war zugegeben ein wenig angespannt, denn ich wollte heute am 21.06. unbedingt den Sonnenaufgang im Sonnentempel sehen. Da standen wir also, zusammen mit rund 300 anderen Fruehaufstehern – allerdings ist Machupicchu zwar suendhaft teuer, dafuer aber wirklich gut organisiert. Um 5:30 ging die erste Bustuer auf und wir fuhren 20 Minuten spaeter ebenfalls los. Die Strasse nach Machhupicchu ist schon alleine atemberaubend – die Dimensionen der Berge nicht beschreibbar. 20 Minuten spaeter waren wir auf 2.200m Hoehe und direkt am Eingang – sie wollten mich doch glatt erst nicht durchlassen mit meiner Condor-Feder, aber nachdem ich ihnen dann erklaert hatte, dass das fuer ein Zeremonie ist, war dann doch alles klar. Denn ich durfte doch glatt ein Coaching machen – das war vielleicht cool, am 21.06. am Machupichhu und dort ein Coaching!! Ich weiss: Alles Zufall :)))) Erst einmal war aber der Sonnenaufgang angesagt und der ist wirklich sensationell. Um 7:21 war es so weit und die Sonne schien durch das Fenster des Sonnentempels. WIrklich faszinierend, wie praezise und akkurat das Fenster exakt nach Osten ausgerichtet ist. Damit war ich eigentlich schon bedient – denn alleine der Anblick macht demuetig. Irgendwie hatte ich dann keine Lust mehr auf die Fuehrung, die ich ja fuer teures Geld gebucht hatte. Doch wenn ich eins gelernt habe, dann ist es mehr meinem Herzen zu folgen. Also habe ich meinem Guide eine SMS geschickt, dass ich nicht an der Tour teilnehme – seis drum. Es fuehlt sich auch jetzt noch genau richtig an. Es war viiiiiiel schoener das Areal zu erkunden und vor allem die Energie zu fuehlen. Und man glaubt ja nicht, wie viele Menschen (denen man es wahrlich nicht ansieht) meditieren, Zeremonien abhalten oder auch (wie eine Dame aus Suedafrika) einen 17(!) kg Edelstein mit sich rumschleppt, um mit ihm am Machupicchu zu arbeiten. Da finde ich mich noch echt harmlos mit meiner Condor Feder und ein wenig anderem Equipment :))
Alles habe ich nicht geschafft mir anzuschauen, denn das Gelaende ist riesig. Also muss ich wohl noch mal wiederkommen und mir das Sonnentor anschauen. Tja, das war mein Tag. Retour ging es um 16.43 und jetzt werde ich erst mal schlafen gehen. Es ist schon wieder 23:20 Uhr. Hier gab es noch ein wenig Probleme mit meiner Waesche, die sie nicht mehr finden konnten 🙂 Klasse, und das nach einem langen Tag *grumpf* – aber am Ende wieder alles gut und ich kann morgen nach Puno aufbrechen. Mal schauen, wie das so auf 3.900m ist. Wahnsinn!
Alles Liebe, euer Ulf