15.03. Anders als geplant
15 03 2012Hallo an diesem neuen Tag,
heute morgen bin ich wieder mit Zuversicht aufgestanden, nachdem gestern hier die Welt unterging. Es hagelte und schuettete, als ob die Welt unterging. Es hat bei uns am Guesthouse diverse Baeume runtergecknickt, heute habe ich gehoert, dass in der Stadt wohl ganze Tische und Stuehle durch die Luft gewirbelt wurden. Ich musste auf jeden Fall leider noch mal raus und bin wohl im Dunkeln (weil natuerlich auch der Strom ausfiel) trotz Taschenlampe in ein Spinnennetz gelaufen. Die Quittung habe ich dann auf einmal in meinen Oberarm bekommen – aua, das sass und wurde vor allem immer dicker und huckelig. Die Einheimischen lachen dann immer nur und warten einfach, ob was schlimmeres passiert. Veronique und Anne hatten Gott sei Dank Fenisitil und so was dabei und so lag ich dann im Dunkeln im Bett, wollte nach Hause und starrte auf die Bissstelle 🙂 Oh Mann! Naja, um 01.00 konnte ich dann schlafen, da alles zurueck ging. Jetzt sind eben nur noch zwei rote Bisspunkte uebrig.
Eigentlich sollte ich heute um 09.00 die zweite Massage Session bekommen. Aber mein Lehrer kam nicht. Hmm, vielleicht ist er einfach immer noch krank. Aber man kann ja wenigstens anrufen – das sind echt Sitten. Aso bin ich um 10.00 mit in die Stadt gefahren, nachdem ich um 05.30 aufgestanden bin und mit Lai zur morgendlichen Zeremonie der Moenche gegangen bin. Da war super schoen. Um 6.00 sitzt man auf der Strasse und wartet. Dann kamen 7 Moenche, Lai hatte fuer mich auch ein wenig Reis gekocht etc. Dann laufen die Moenche vorbei und chanten am Ende noch ein wenig. Eine wirklich tolle Atmosphaere und komplett was anderes, als dieser Zirkus in der Stadt. Nich umsonst sagte ein Moench, dass monk und monkey fast gleich sind: Beide verleiten Touris die Kameras rauszuholen.
Wie auch immer: Ich also mit in die Stadt. Habe dann einem der Tuk Tuk Fahrer gesagt, dass ich zu den Wasserfaellen moechte. Er hat dann ganz entspannt ne gute Stunde nach weiteren Mitfahrern gesucht und am Ende sind wir zu sechst gefahren. Eine ganz nette Truppe. James aus UK, Anna aus Neuseeland, Thorben und Finnia aus Hamburg und noch ein Maedel, deren Name ich vergessen habe. Aber natuerlich aus Hamburg – so schoen!! 🙂 Dem Tuk Tuk Fahrer drueckt man dann Geld in die Hand (40.000 kip shared price) und dann geht es los. Die Fahrt dauer gut 40 Minuten, wobei unserer das in 20 schaffte 🙂 30-Schilder – ja, was heissen die noch mal? Aber man gewoehnt sich dran und wenn so ein Ding umfaellt ist das ohnehin egal 🙂 Der Fahrer wartet dann vor Ort, man vereinbart eine Uhrzeit und dann geht es wieder retour – alles sehr entspannt und problemlos.

- Schwarzbaer im Rescue Camp
- Ein guter Ort zum Meditieren
- Was ein Baum (von vielen) 🙂
- Kuang Si Umgebung
- Andenken an den Biss gestern – muss echt gross gewesen sein
- Ich war da 🙂
- Kuang Si Waterfalls – ein Ort der „ruhe“
- Schwarzbaer im Rescue Camp
- Schwarzbaer im Rescue Camp
- Kuang Si Waterfalls









Hallo mein Sohn, du scheinst doch langsam anzukommen und dich damit auch an die Umstaende zu gewöhnen. Das wird schon und immer schoen froehlich bleiben. Die Geburtstagsfeier war sehr schön und Clara hat die wichtigste Frage: Mein, Ja… total drin.
Die Sache mit der Bank kann ich von hier nicht aendern, du entscheidest eine Ersatzkarte anzufordern oder evt auch zu sperren. Habe diesbezüglich mit M. aus HH telefoniert, die Sache soll sich am Wochenende klären.
Sonst ist bei uns alles im grünen Bereich, für das Wochenende sind 20Grad angesagt, schaun wir mal.
Die Bilder sind sehr schön anzuschauen und ich /wir können dir diese Eindrücke, sie werden dich lange Zeit begleiten.
Liebe Grüße