06.04.2012: Highlight-Tag :)
6 04 2012Ja, wie ich bestimmt schon an Hand des Upload-Datums gemerkt habt, sollte es dann gestern doch nicht sein mit dem WLAN. An meinem Standplatz hatte ich keinen Empfang 🙁 und heute morgen war ich mit Frühstück machen und auschecken schon so beschäftigt, dass ich dann auch los musste 🙂 Der heutige Tag war wieder eine Jagd von einem Highlight zum nächsten. Heute morgen ging es erstmal nach Te Henga (Bethells Beach). Aus meinen geplanten 30 Minuten wurden dann doch ca. 50, denn unterwegs gab es wieder jede Menge Natur zu sehen – inkl. einer kleinen eingeschobenen Wanderung zu den Farry Falls – wobei es dort deutlich mehr Touristen hatte, als gestern am Karekare Fall – vor allem Asiaten laufen hier rum, unfassbar 🙂 Ich müsste schon beim Runtergehen zu dem Wasserfällen schmunzeln – denn wenn wir normalerweise 200 Stufen haben, steht das in jedem Reiseführer 🙂 Ich habe hier bei ca. 400 aufgehört zu zählen und habe die Energie zum rechnen lieber woandershin gepackt. Angekommen am Te Henga Beach durfte ich feststellen, dass die Lifeguards (ca. 50!) im Dienst waren, um einen kleinen Abschnitt zu bewachen. Ta Henga gilt als ebenfalls sehr gefährlich und so sind immer 1-2 Rettungsschwimmer sowie 1-2 Boote im Wasser, damit sofort reagiert werden kann. Also, konnte ja nix passieren – also rein in die Flut 🙂 so cooool 🙂 und a…kalt. Aber was soll’s – die Sonne hat es im Anschluss gerichtet. Die Wellen waren der Knaller und die Strömung auch – ehe man es sich versieht, ist man gute 20 Meter weiter, was zur Folge hatte, dass ich nach dem Auftauchen mit Richtungszeichen von den Lifeguards darauf aufmerksam gemacht wurde, dass ich aus der „Zone“ gekommen bin. Sehr aufmerksam. Nun ja, all zu lange habe ich es auch nicht ausgehalten (wobei immerhin mindestens 3x so lange, wie die 3 anderen, die auch im Wasser waren). Und damit war mal wieder eine Begrenzung durchbrochen – sehr stur Freude meinerseits – denn ich hätte mich schon geärgert, wenn ich nicht ins Wasser gegangen wäre. Im Anschluss sollte es dann nach Whangarei gehen. Statt Highway 1 habe ich mich allerdings für HW16 entschieden, weil dieser wunderschön durch viel Natur führt. Das Zwischenziel hieß: Goat Island Marine Reserve. Es handelt sich hierbei um so. 547 ha großes Gebiet, welches 1975 als erster Wasserschutzpark gegründet wurde. In ca. 30 Jahren hat sich das Meer in ein riesiges Aquarium zurückverwandelt und soll nun jedem Schnorchler und Taucher atemberaubende Einsichten bieten. Ob das so ist, weiß ich noch nicht. Denn ich bin hier erst um 05:30pm angekommen und habe beschlossen, auf dem gleichnamigen Camping-Ground zu übernachten. Mit 20$ zwar nicht ganz günstig, aber was soll’s 🙂 Vielleicht wahre ich dann morgen mit einer fulminanten Sicht belohnt – der Sonnenuntergang hier war auch Super schön und mit der zweiten Hälfte meines Subway Teriyaki Chicken Sandwiches sowie einem Glas Wein im Bauch läute ich jetzt (20:00 Uhr) die Nachtruhe ein. Das lernt man hier schnell – Neuseeländer sind Tagmenschen und morgen will ich definitiv in den Norden! Davor werde ich noch einen Abstecher Richtung Pakiri Beach machen. Fazit: Ein wunderbarer Tag, an dem ich immer wieder an euch gedacht habe. Besonders an dich Michael (Sir Meikel). Bei granatem Wetter habe ich dich glatt in Mitten der zahlreichen Motorradfahrer gesehen, die sich die Pässe hoch und runtergearbeitet haben. Also, lasst es euch gut gehen und denkt an mich – alles Liebe. Euer Ulf
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